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Coronavirus in Österreich
Welche konkreten Auswirkungen werden die Verordnungen der Regierung auf das Alltagsleben haben? Was bedeutet Quarantäne, wer verordnet sie, wie hat sich der Einzelne zu verhalten, wer kontrolliert, was sind die Konsequenzen im Fall der Nichtbeachtung? Wie gut ist das österreichische Gesundheitssystem für das, was uns in den kommenden Wochen und Monaten erwartet, gerüstet? Wie viele Intensivbetten stehen für die Versorgung der schwerwiegenden Fälle zur Verfügung? Wo sind die Schwerpunkte des Ansteckungsgeschehens, wie flexibel kann darauf reagiert werden? Auf wen kommt es jetzt an?

Mit den von der österreichischen Regierung ergriffenen Maßnahmen zur Einschränkung des öffentlichen Lebens befindet sich das Land von einem Tag auf den anderen im akuten Krisenmodus. Ähnlich wie in Italien hat sich die Regierung dazu entschlossen, schwere wirtschaftliche Schäden in Kauf zu nehmen und sich zur Vermeidung von Engpässen in der Gesundheitsversorgung ganz auf eine Verlangsamung des Ansteckungsgeschehens zu konzentrieren.

Die Regierung kann sich dabei dem ersten Anschein – jedenfalls der veröffentlichten Meinung nach – auf eine Mehrheit in der Bevölkerung stützen. Die drastischen Maßnahmen werden überwiegend als Akt der Solidarität mit den besonders gefährdeten Gruppen – alte Menschen und solche mit Vorerkrankungen – interpretiert, deren Versorgung in Krankenanstalten bei einer raschen Ausbreitung des Virus infrage stünde. Skeptiker, die darauf hinweisen, dass die Ansteckung mit Panik gefährlicher sei als die Ansteckung mit dem Virus, sind deutlich in der Minderheit.

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Auf dem Feld der Meinung wird es wohl weiterhin Auseinandersetzungen geben, weil Kritiker, die eine bewusst in Kauf genommene Weltwirtschaftskrise für das größere Risiko halten, sich nicht gänzlich zurückziehen werden. Das Addendum-Rechercheteam zum Thema Corona hat sich die Aufgabe gestellt, den grundsätzlichen Fragen nachzugehen, die sich mit der neuen Situation stellen:

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Wie ist das Coronavirus nach Österreich gekommen?

Wie ist das Coronavirus entstanden ?

Was unterscheidet das neue Coronavirus von jenen Erregern, die Grippe oder SARS verursachen?

Wie lange hält sich das Coronavirus auf Oberflächen aus Edelstahl, Kunststoff oder sonstigen Materialien?

Woher könnten die Tests , woher die Medikamente kommen?

Wo sind die Schwerpunkte des Ansteckungsgeschehens , wie flexibel kann darauf reagiert werden?

Was bedeutet die Krise für den Flugverkehr , unsere Krankenhäuser , oder den Schulbetrieb ?

Was kann das Bundesheer jetzt für uns tun?

Was können wir von China oder Taiwan lernen?

Tut Österreich das Richtige?

Welche konkreten Auswirkungen werden die Verordnungen der Regierung auf das Alltagsleben haben? Was ist rechtlich möglich?

Was bedeutet Quarantäne , wer verordnet sie, wie hat sich der Einzelne zu verhalten, wer kontrolliert, was sind die Konsequenzen im Fall der Nichtbeachtung?

Wie gut ist das österreichische Gesundheitssystem für das, was uns in den kommenden Wochen und Monaten erwartet, gerüstet? Wie viele Intensivbetten stehen für die Versorgung der schwerwiegenden Fälle zur Verfügung?

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Die ersten Recherche-Ergebnisse setzen ein Fragezeichen hinter die öffentliche Behauptung, dass das österreichische Gesundheitssystem, eines der besten der Welt, wie immer behauptet wird, sehr gut vorbereitet sei. Wie so oft scheint eines der Hautprobleme eine sehr mangelhafte Datenlage zu sein. Die Mehrheit der Krankenanstaltenverbände in den Bundesländern ist entweder nicht gewillt oder in der Lage, Auskunft darüber zu geben, wie viele der jeweils vorhandenen Intensivbetten verfügbar sind oder verfügbar gemacht werden können, sollte es tatsächlich zu einem starken Anstieg der Zahl der Erkrankten kommen. Unser Datenteam arbeitet an einer österreichweiten Erfassung der wichtigsten Daten – regionale Verteilung der bestätigten Fälle, verfügbare Kapazitäten –, und wird diese laufend aktualisieren.

Wie immer man zu den Entscheidungen der Regierung steht, es ist in dieser Situation für jeden einzelnen Bürger entscheidend, über möglichst präzise und valide Informationen über den Ist-Stand des Corona-Geschehens zu verfügen. Das Addendum-Team wird mit allen verfügbaren Ressourcen versuchen, diese Informationen bereitzustellen bzw. darauf hinzuweisen, wo diese Informationen fehlen, und auf ihre Zurverfügungstellung drängen.

Angst und Panik sind schlechte Ratgeber und hoch infektiös, die einzig wirksame Medizin dagegen sind Fakten. 

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