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Wirtschaftlich am meisten getroffen sind Bezirke in Tirol und Salzburg. Dort stieg die Arbeitslosenquote im Ländervergleich seit März am stärksten. Landeck in Tirol, das pro Kopf bundesweit die meisten bestätigten COVID-19-Erkrankten zählt, verzeichnete auch den höchsten Anstieg der Arbeitslosenquote.

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Die Arbeitslosenquote lag Ende Mai bundesweit bei 11,5 Prozent. Das ist ein Anstieg um 4,7 Prozentpunkte im Vergleich zum Mai des Vorjahres. In fast jeder österreichischen Gemeinde (99 Prozent) gab es im April mehr registrierte Arbeitslose als im Vorjahr. Dabei traf es ländliche Gemeinden stärker als urbane Zentren. In ruralen Gemeinden hat sich die Zahl arbeitsloser Personen fast verdoppelt.

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In vier von zehn Gemeinden hat sich die Zahl der Arbeitslosen im Vorjahresvergleich zum Mai verdoppelt. In 64 Gemeinden gab es Ende Mai sogar dreimal mehr Menschen ohne Job. Hauptverantwortlich dafür ist der große Anstieg von arbeitslosen Menschen, die zuvor im Fremdenverkehr gearbeitet haben.

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1,4 Millionen

Arbeitnehmer sollen in Kurzarbeit geschickt werden

(Stand: 2. Juni).

Statt einer Kündigung eines Arbeitnehmers setzen viele Unternehmer aber vorerst auf Kurzarbeit. So liegen beim AMS rund 117.000 Anträge vor. Die Anträge betreffen rund 1,4 Millionen Arbeitsplätze.

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Bis auf die Öffentliche Verwaltung blieb keine Branche von den Auswirkungen des Lockdowns verschont. In der Gastronomie und Beherbergung ist nur mehr einer von zehn Erwerbswilligen aktiv beschäftigt, in Branche Kunst, Erholung und Unterhaltung ist es einer von zehn. Das geht aus Berechnungen der Agenda Austria hervor.

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Inwiefern wirtschaftlich zur „alten Normalität“ zurückgefunden wird, lässt sich anhand von Aktivitätsdaten von Google nachzeichnen. Das Unternehmen stellt Informationen dazu bereit, wie sich die Aktivität an bestimmten Orten im Vergleich zu einem normalen Tag verändert hat. Am deutlichsten waren die Rückgänge in Österreich um Shoppingcenter, Restaurants, Cafés, Kinos und andere Geschäfte. Ähnlich drastisch waren die Rückgänge an Verkehrsknotenpunkten wie Bahnhöfen, U-Bahn- oder Bus-Stationen. In Supermärkten fiel die Aktivität – nach einem Höhepunkt vor dem Inkrafttreten der Ausgangsbeschränkung – ebenso, wenngleich nicht ganz so drastisch.

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Seither ist eine kontinuierliche, aber langsame Rückkehr zu mehr Aktivität zu sehen. Diese – wie auch alle anderen Grafiken in diesem Artikel – sollen nun regelmäßig aktualisiert werden, um die wirtschaftlichen Folgen der Coronakrise zu vermessen.

Wenn Sie weitere Anregungen haben, wie dieser Überblick besser werden könnte, dann schreiben Sie uns bitte an [email protected]. 

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Woher kommen die Daten?
Die verwendeten regionalen Daten sind Auswertungen aus dem Datenbankabfragesystem des Arbeitsmarktservice. Im Anschluss wurden die heruntergeladenen Daten bereinigt und harmonisiert.

Welche Definition für die Arbeitslosenquote wird herangezogen?
Hier abgebildet wird die Registerarbeitslosenquote. Das ist der Bestand arbeitsloser Personen im Verhältnis zum Arbeitskräftepotenzial. Dieses setzt sich aus der Zahl unselbstständig beschäftigter Personen laut Hauptverband der Sozialversicherungsträger und dem Bestand arbeitsloser Personen zusammen.

Wer gilt als arbeitslos?
Als arbeitslos gelten zum Monatsende bei den regionalen Geschäftsstellen des AMS registrierte Personen, die nicht in Beschäftigung, Ausbildung oder Schulung stehen. Die regionale Zuordnung erfolgt nach dem Wohnort der Arbeitslosen.

Welche Probleme entstehen durch Veränderungen bei Gemeinde- und Bezirksgrenzen?
In den Arbeitsmarktbezirken Feldbach, Fürstenfeld, Hartberg, Liezen kommt es zu verzerrten Jahresdurchschnittswerten wegen der steirischen Gemeindestrukturreform. Gleiches gilt für Bezirke, die von der Auflösung von Wien-Umgebung betroffen sind.

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