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COVID-19: Ist der Impfstoff-Hype berechtigt?
Rund um die Welt werden alle denkbaren Ressourcen mobilisiert, um so schnell wie möglich einen COVID-19-Impfstoff zu entwickeln. Ein wirksamer Impfstoff wäre ein Meilenstein, aber noch lange nicht die Zielgerade auf dem Marathon zur Normalität. Denn die Logistik der Impfstoffproduktion bedeutet einen nie dagewesenen Aufwand für die Pharmaindustrie. Sie wird maßgeblich beeinflussen, wann eine Impfung verfügbar sein wird.

Fast täglich werden große Fortschritte gemeldet. Wissenschaftler, Regierungschefs, Medienvertreter überbieten sich gegenseitig mit ihren Einschätzungen. Nächstes Jahr wird es so weit sein. Nein, schon zum Jahresende. Vielleicht sogar schon im Herbst. Dann soll ein Impfstoff verfügbar sein. Dann wird alles gut. Und das Leben wieder wie vorher. Aber: Ein Impfstoff ist wahrscheinlich, aber nicht sicher. Und niemand weiß, ob er die Pandemie beenden wird. Zur Geschichte.

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Besonders optimistisch ist US-Präsident Donald Trump. Er verkündete Mitte Mai, dass es schon Ende 2020 einen Impfstoff geben werde. „Operation Warp Speed”, werden die Bemühungen getauft, bis Jänner 2021 bis zu 300 Millionen Dosen eines wirksamen Impfstoffs zu produzieren – eine für jeden US-Amerikaner. „Warp Speed“ nach dem fiktiven „Warp-Antrieb“ aus der Fernsehserie „Raumschiff Enterprise“.

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Wie realistisch ist das? Wie schnell kann es tatsächlich gehen?

Elisabeth Pfneisl und Thomas Trescher haben einen Überblick über sämtliche Impfstoffprojekte geschaffen, an denen weltweit geforscht wird, Hubertus Schwarz hat sie auf beeindruckende Art und Weise visualisiert. In welchem Stadium befinden sich die unterschiedlichen Projekte? Welche Länder sind beteiligt? Auf welchen Biotechnologien beruhen die unterschiedlichen Ansätze? Zur Geschichte.

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Denn diese Biotechnologien werden im Rennen um den Impfstoff eine entscheidende Rolle spielen. Die Herstellung eines Vakzins ist nämlich ohnehin ein komplexer Prozess, einige der vielversprechendsten potenziellen COVID-19-Impfstoffe basieren aber auf der innovativen mRNA-Technologie. Zur Geschichte.

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Diese Art des Impfstoffs hat zwar den Vorteil, dass sie es theoretisch möglich macht, rasch große Mengen zu produzieren. Praktisch ist das aber noch nie gelungen, es gibt weltweit kein einziges zugelassenes mRNA-Vakzin. Und das ist längst nicht die einzige Herausforderung, die die Herstellung einer COVID-19-Impfung mit sich bringen wird, wie Sie hier lesen werden. Zur Geschichte.

 

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