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Debatte: Klima
Unter den Dauerbrennern der menschlichen Kommunikation nimmt das Gespräch über das Wetter eine Platzierung auf den vordersten Rängen ein.

Addendum-Debatte

Mit der Addendum-Debatte haben wir eine Plattform errichtet, die zu unseren Rechercheprojekten, aber auch anderen Themenfeldern Sichtweisen und Analysen von außerhalb der Redaktion liefert.

Dass diese Perspektiven nicht mit den Recherche-Ergebnissen der Redaktion korrespondieren müssen, aber auch nicht nach diesem Kriterium ausgewählt werden, gehört ebenso zum Wesen dieser Debatte wie die starke Meinung der veröffentlichten Autorinnen und Autoren.

Wir laden Sie ein, Ihre Meinung als Kommentar zu hinterlassen. Und wenn Sie selbst einen Beitrag verfassen wollen, schreiben Sie an [email protected]!

Schon Paul Watzlawick meinte dereinst: „Man kann nicht nicht über das Wetter reden.“ Oder war es Markus Wadsak? Jedenfalls ist das Klima, das ja irgendwie so etwas wie das Wetter in der langfristigen Betrachtung darstellt, zu einem modernen Dauerbrenner in der öffentlich geführten Kommunikation geworden – wobei Dauerbrenner aus der Sicht der vor der Wärme Warnenden hier durchaus auch die Richtung der Änderung anzeigt.

Es gibt aber auch Menschen, die im wandelnden Klima auch nicht viel mehr als Wetterschwankungen sehen, mitunter in eiszeitlicher Periodizität, aber jedenfalls natürlich und daher vielleicht auch nicht so tragisch. Manche sprechen dann von „Klimaleugnern“, als ob das Klima gar nicht existierte. Aber auch hier gilt für jedes Gespräch: „Es kann nicht kein Klima geben.“ Was eigentlich bedeutet, dass ein Gespräch ohne Atmosphäre kaum vorstellbar ist. Sie mag so dünn wie auf dem Mars sein, aber dort ist sie ja auch in den Weltraum verdampft.Was wir eigentlich sagen wollen: Wir erwarten, dass die Beiträge in dieser Addendum-Debatte nicht ohne Reibungswärme stattfinden. 

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