FACTUM 5 min 08.05.2019

Spiel, Satz und Diversion: Wie ein Tennispräsident den Verband prellte

Tennis ist in Österreich seit den Erfolgen von Dominic Thiem wieder am aufsteigenden Ast. Abseits der Weltbühne sorgt ein Fall aus dem Wiener Tennisverband für Aufsehen. Dem Ex-Präsidenten Franz Sterba werden massive Unregelmäßigkeiten bei Abrechnungen vorgeworfen. Doch dem früheren Spitzenfunktionär, der gerne auch privat mit dem Verbands-Porsche durch Österreich kurvte, wird eine Anklage erspart bleiben. Der Wiener Tennis Verband stimmte einem sogenannten Tatausgleich zu: Zahlt Sterba bis Ende Mai 73.000 Euro an den Verband, muss er nicht vor den Strafrichter. Dabei beläuft sich die Schadenssumme auf angeblich bis zu 700.000 Euro.

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