FACTUM 6 min 19.06.2019

Bäume statt Fußball: Streit ums Wörthersee-Stadion

Kärnten ist eher für Spitzenleistungen im Eishockey als im Fußball bekannt. Doch der Wolfsberger AC schaffte diese Spielzeit die Sensation und qualifizierte sich für die Europa-League. Das Problem: Das WAC-Stadion entspricht nicht den Statuten der UEFA. Naheliegender Ausweichort wäre das Wörthersee-Stadion in Klagenfurt: Das Problem: Ein Kunstprojekt namens “For Forest”. Ein Schweizer Künstler will einen Wald auf dem Fußballfeld wachsen lassen. Fußball kann in der Zeit naturgemäß nicht gespielt werden.
Die Geschichte des Wörthersee Stadions in Klagenfurt ist wenig ruhmreich. 55 Millionen Euro haben Bau und Betrieb der 30.000 Zuschauer fassenden Sportstätte bisher verschlungen. Seit seiner Eröffnung im Jahr 2008 war es nur 14 Mal ausverkauft. Bis zum Obersten Gerichtshof wurden Klagen geführt, immer wieder standen Rückbau und sogar Abriss im Raum. Für den kommenden Herbst ist das Interesse am Stadion dafür groß: Da sich der Wolfsberger AC für die Europaleague qualifizierte, dessen Stadion aber nicht den UEFA-Statuten entspricht wollten die Kicker nach Klagenfurt ausweichen. Doch dem steht ein Wald im Wege – mitten auf dem Rasen.

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