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Im Kontext: Frauen in Österreich – Alltag zwischen Quote und Gewalt
11. Januar 2018 Feminismus 47 min
Frauen steht die Hälfte aller Macht und allen Geldes zu. Darauf pochen die Initiatorinnen des neuen Frauenvolksbegehrens. Als Feministinnen kämpfen sie für die Rechte der Frauen. Doch wissen sie wirklich, was die Frauen in Österreich wollen und brauchen?

Frauen steht die Hälfte aller Macht und allen Geldes zu. Darauf pochen die Initiatorinnen des neuen Frauenvolksbegehrens. Als Feministinnen kämpfen sie für die Rechte der Frauen. Doch wissen sie wirklich, was die Frauen in Österreich wollen und brauchen?

Noch immer verdienen Frauen fast 22 Prozent weniger als Männer. Nur selten findet man sie in typischen Männerberufen oder in der Führungsetage großer Unternehmen. Liegt das in ihrer Natur oder werden sie von der Männerwelt am beruflichen Erfolg gehindert? Werden Frauen tatsächlich diskriminiert oder wählen sie freiwillig schlechter bezahlte Teilzeit-Jobs? Und was genau sagt die Lohnschere, der so genannte Gender Pay Gap, wirklich aus?

Reporterin Anna Schneider begibt sich auf Spurensuche und begleitet unterschiedlichste Frauen in ihrem Alltag. Sie trifft eine Frau, die jahrelang von ihrem Mann geschlagen wurde, eine alleinerziehende Mutter, eine der wenigen Lokführerinnen Österreichs und die Direktorin eines Salzbergwerks. Wie hat der Feminismus diesen Frauen geholfen? Mit welchen Problemen kämpfen sie in Beruf und Familie? Fühlen sie sich benachteiligt, gleichberechtigt oder manchmal gar im Vorteil gegenüber Männern? Und warum schrecken „Kampf-Feministinnen“ manche dieser Frauen ab?

Die Reportage zeigt, warum der „Gender Pay Gap“ nicht primär auf Diskriminierung zurückzuführen ist, offenbart verblüffende biologische Unterschiede zwischen Männern und Frauen und hinterfragt den Feminismus von heute. 

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