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Tiertransporte: Vom Hof zum Schlachter
21. Januar 2019 Fleisch 7 min
Der Fleischkonsum steigt, die Qualität sinkt. Das Video zeichnet den Weg des Fleisches nach.
Dieser Artikel gehört zum Projekt Fleisch und ist Teil 6 einer 7-teiligen Recherche.

Seit den 60er Jahren ist der Fleischkonsum um das Doppelte angestiegen. Heute werden in Österreich pro Kopf jährlich über 63 Kilo Fleisch konsumiert. Damit verbunden steigt die Produktion und der Druck auf Hersteller, Fleisch immer günstiger auf den Markt zu bringen. Das schlägt sich in der Qualität der Tierhaltung, aber auch im Transport nieder. Rund 360 Millionen Rinder, Schweine, Schafe und Ziegen, dazu über eine Milliarde Stück Geflügel sind jährlich im Zuge von fast 400.000 Tiertransporten auf den Straßen der EU unterwegs. Wie viele Tiere innerhalb Österreichs herumgeschickt werden, wird nicht einmal erfasst. 

Die gesetzlichen Rahmenbedingungen von Tiertransporten sind zwar EU-weit einheitlich geregelt, aber die Kontrollen sind eher mangelhaft und es gibt immer wieder grobe Verstöße, wie nicht nur Tierschützer beklagen. Dazu kommt, dass in jedem EU-Land, aber auch innerhalb Österreichs, die Kontrollen unterschiedlich gehandhabt werden. So darf etwa in Salzburg der Amtstierarzt alleine ein Fahrzeug anhalten und kontrollieren, in allen anderen Bundesländern muss die Polizei die Transporter anhalten und kontrolliert teilweise ohne Tierarzt.

Unsere Reporter haben den Weg von Schlachttieren ab Hof nachgezeichnet und lassen Experten zur Problematik von Tiertransporten zu Wort kommen. Sie haben auch versucht, in Schlachthöfen Drehgenehmigungen zu bekommen, diese wurden aber ohne Angabe von Gründen abgelehnt. 

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