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Gemeindestrukturreform

Der damalige Landeshauptmann Franz Voves und sein Vize Hermann Schützenhöfer

Die Recherche zum Projekt Gemeindefusionen wurde in Kooperation mit der Kleinen Zeitung durchgeführt. Auslöser für unsere Recherchen war die Aussage von Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer, dass die Einsparungen durch die Gemeindestrukturreform erstmals nach „drei, vier, fünf Jahren“ sichtbar sein würden. Die Reform ist nun seit Jänner 2015 in Kraft. Wir fragen daher „Drei Jahre danach: Wie viel Reform bleibt von der Partnerschaft? “. Dabei zeigen sich bisher folgende Ergebnisse: In 97 Prozent aller durch die Gemeindestrukturreform fusionierten Gemeinden sind die Verwaltungskosten nach der Reform höher als davor. Auch mussten 2.500 Gemeinderäte ihre Posten räumen – Einsparungen blieben trotzdem aus .

Des weiteren haben die Kollegen der Kleinen Zeitung in den von der Gemeindestrukturreform betroffenen Regionen tiefergehend recherchiert, sowie in ihren Regionalausgaben die Daten und Ergebnisse der Addendum-Recherche auf Detailebene dargestellt.

Warum rechnen wir die Ergebnisse der Gemeindestrukturreform nach?

Weil der Steiermärkische Landesrechnungshof Gemeinden erst ab dem 1. Juni 2015 prüfen darf und daher der Zeitraum vor der Strukturreform nicht erfasst wird. Auch der Bundesrechnungshof kann keinen flächendeckenden Vergleich liefern, da er nur Gemeinden mit mehr als 10.000 Einwohnern prüfen darf. Somit kann keines der beiden Kontrollorgane umfassende Ergebnisse präsentieren. Weitere Informationen zur Methodik finden Sie hier. 

Die Redaktion von Addendum hat mit 15. September 2020 ihren Betrieb eingestellt. Zu diesem Zeitpunkt wurde auch diese Website letztmalig aktualisiert. Hier finden Sie das vollständige Archiv unserer Rechercheprojekte.
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Das Addendum-Team, September 2020