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Eine graue Katze streckt die Zunge raus
Haustiere und Tierschutz
Für viele Österreicher ist das Haustier nicht nur treuer Gefährte, sondern Familienmitglied oder -ersatz. Die Lieblinge der einen können allerdings manchmal zur Bedrohung für die Lieblinge der anderen werden: Dass sich Tiere und Menschen ihren Lebensraum teilen müssen, funktioniert vor allem in der Stadt nicht immer reibungslos.

Der Hund ist der beste Freund des Menschen, heißt es. Seit unsere Vorfahren vor 35.000 Jahren begonnen haben, wilde Wölfe zu zähmen, gehören mehr oder weniger niedliche Hunde zur menschlichen Gesellschaft dazu. Was die Wölfe dabei an Intelligenz verloren haben, haben Hunde an Treue gewonnen.

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Für viele Österreicher ist das Haustier nicht nur treuer Gefährte, sondern Familienmitglied oder -ersatz. Die Lieblinge der einen können allerdings manchmal zur Bedrohung für die Lieblinge der anderen werden: Dass sich Tiere und Menschen ihren Lebensraum teilen müssen, funktioniert vor allem in der Stadt nicht immer reibungslos. In Parks geraten Hundebesitzer und Eltern von Kleinkindern aneinander. Nur manchmal gibt es Hundezonen – manchmal dafür eingezäunte Kinderspielplätze.

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Das vermeintliche Wohlergehen ihrer Lieblinge lassen sich Katzen- und Hundebesitzer einiges kosten, manche mehrere hundert Euro im Monat. Die Tierliebe kommt also nicht nur den Tieren zugute, sondern auch deren Ärzten, Futter- und Zubehörproduzenten und sonstigen Dienstleistern, und stellt somit einen bedeutenden Wirtschaftsfaktor dar. Andererseits verursachen die Haustiere hohe Kosten für die Allgemeinheit . Diese werden teilweise von der Hundesteuer gedeckt – aber warum gibt es eigentlich keine Katzensteuer?

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Bild: Matt Observe | Addendum
Bild: Matt Observe | Addendum
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Bild: Matt Observe | Addendum
Bild: Matt Observe | Addendum
Bild: Matt Observe | Addendum

Das liebste Haustier der Österreicher ist schließlich die Katze. Beim Anblick der flauschigen Fellknäuel kann man leicht vergessen, dass sie eigentlich Raubtiere sind, die, auch wenn sie sich nur von bestem Dosenfutter ernähren, ihrem Jagdtrieb folgen und so die Tierwelt bedrohen : Singvögel, Frösche, Feldhasen. Das geht so weit, dass die australische Regierung die Überpopulation an Katzen als schlimmere Bedrohung als die Klimakrise einschätzt.

Unter Tierschutz, so Kritiker, verstehen viele Menschen nur den Schutz von bestimmten Tieren. 

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