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Ihre Erfahrungen: Was waren die Folgen der Kindergartengebühren für die Nachmittagsbetreuung?

Das Einführen von Gebühren für die Nachmittagsbetreuung im Februar während des laufenden Kindergartenjahres hat viele Eltern unvermittelt getroffen. Welche Konsequenzen gab es in Ihrem Umfeld?

28.05.2018

„Die Kosten für den Nachmittag allein sind zu hoch.“

„Die Gebühr ist berechtigt, manche Eltern lassen ihre Kinder hier, nur weil es bequemer für sie selbst ist.“

„Die angebotenen Tarifmodelle sind zu unflexibel.“

„Manche Eltern haben ein Dienstrad aufgesetzt und wechseln sich mit der Nachmittagsbetreuung ab.“

„Die Einführung der Gebühren war überhastet. Ohne Großeltern hätten das viele nicht geschafft.“

Das sind nur fünf von dutzenden Rückmeldungen, die wir im Laufe unserer Recherche zur Einführung der Gebühren für die Nachmittagsbetreuung in Oberösterreich gehört haben. Nun möchten wir unsere Perspektive um Meinungen weiterer betroffener Eltern erweitern. Wie hat die Gebührenpflicht Ihren Alltag beeinflusst? Erzählen Sie uns im anschließenden Formular Ihre Geschichte. Die Rückmeldungen führen wir unter dem Formular in einer Anekdotensammlung zusammen.

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28.05.2018

Hier tragen wir laufend Rückmeldungen von Leserinnen und Lesern zusammen:

  • Alleinerzieherin von Zwillingen, Wels: 
    Ich habe 30 Stunden gearbeitet MO-DO den ganzen Tag. Ich bin Alleinerziehen und meine Zwillinge gingen den ganzen Tag in den Kindergarten. Jetzt hab ich einen neuen Job, nur noch 8-12 Uhr (natürlich verdiene ich weniger), aber steige immerhin besser aus, als würde ich wieder 30 Stunden arbeiten. Ich habe das Glück das meine Eltern jetzt in Pension sind, so bin ich weiterhin etwas flexibler für die Firma.
  • Betroffene aus Steyregg: 
    Die Kinder waren ausgelastet, wir flexibler. Außerdem bekamen die Kinder eine höhere Sozialkompetenz vermittelt.
  • Mutter zweier Kinder, Linz:
    Ich zahle jetzt mit der Nachmittagsbetreuung 210 Euro für zwei Kinder, die jeden tag spätestens um 14:30 Uhr abgeholt werden. Wir tun uns schwer durch die Erhöhung, denn statt 60 Euro zahle ich gleich mal mehr als das dreifache. Ich habe selbst mit dem Gedanken gespielt weniger Stunden zu machen, damit ich das nicht zahlen muss. Ich find es schon eine Frechheit, dass die Leute, die darauf angewiesen sind, zig Euros zahlen müssen und die, die nicht drauf angewiesen sind und dann die kinder dennoch reingeben, so gut wie nix bezahlen, da kein Einkommen vorhanden ist. Bestraft werden die arbeitenden Mütter – heutzutage muss man als Frau mit kleinen Kindern leider schon arbeiten gehen 😪
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Das Rechercheteam

Gerald Gartner
Projektleitung

Gerald Gartner kuratiert, analysiert und visualisiert große Datenmengen zu politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Themen. Er lehrt an der Fachhochschule Wien. Davor war er für derStandard.at und NZZ.at in Wien tätig.

Markus „Fin“ Hametner
Team Daten

Markus Hametner hat Informatik studiert, baut seit 2011 Brücken zwischen Technologie und Journalismus und beschäftigt sich seit 2014 als Datenjournalist mit internationalen Datenrecherchen und interaktiven Visualisierungsformen. In seiner Freizeit betreibt er als Mitgründer des Forum Informationsfreiheit die Plattform FragDenStaat.at und trägt erfolgreich Rechtsstreite mit Behörden aus, die Auskünfte verweigern.

Gabriel Hellmann
Team Experten

Gabriel Hellmann hat Rechtswissenschaften und die öffentliche Finanzkontrolle studiert. Er diente den Medien, den Kommunen, dem Staat und nun den Bürgern. Transparenz und Gerechtigkeit sind ihm große Anliegen, denen er sich akribisch verpflichtet fühlt.

Julian Saxer
Recherche / FH Wien
Luca Scheiring
Recherche / FH Wien
Hannah Schilcher
Recherche / FH Wien
Lena Schmid
Recherche / FH Wien
Anna Stockhammer
Recherche / FH Wien
Julia Strohdorfer
Recherche / FH Wien
Alexander Winter
Recherche / FH Wien
Nadine Zeiler
Recherche / FH Wien
Annika Zweimüller
Recherche / FH Wien
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Folgende Artikel gehören zum Projekt 037 Kinderbetreuung

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