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Bild: Addendum
Reisetagebuch: Zwischen Sprengstoff und Stahl
23. Juni 2018 Randnotizen Lesezeit 1 min
Addendum-Reporter Andreas Wetz drehte und recherchierte mit seinen Kollegen auf einer der weltweit größten Rüstungsmessen in Paris. Und wurde dabei von Donald Trump und Kim Jong-un geweckt.

Die Nacht im Pariser Vorstadthotel war kurz (nicht, was Sie schon wieder denken, wir kamen nur spät an und standen früh auf). Während ich aus dem Bett kroch, schaltete ich zur Hintergrundberieselung während der Morgentoilette den Fernseher ein. Und was sah ich da: Donald Trump und Kim Jong-un schütteln sich die Hände. In der Sekunde dachte ich an „Ziemlich beste Freunde“, einen meiner Lieblingsfilme aus Frankreich.

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Doch für Kino und Savoir-vivre waren Christoph, Dennis und ich nicht hier. Wir wollten Panzer sehen und filmen. Und Drohnen. Und Schießgewehre (wie mein Sohn sie nennt). Lenkwaffen und ballistische Raketen sowieso. Und Unternehmer aus Österreich, die in der internationalen Branche für Sicherheit und Verteidigung mitmischen. Auf einer der größten Fachmessen der Welt. Spannendes Thema, ich glaube, unser Ansatz und unsere Rechercheergebnisse werden Sie interessieren. Und überraschen.

Dabei hätte unser aus drei ausgewachsenen Menschen vom Typ Mann bestehendes Team vor Ort gerne eines der militärischen Navigationsgeräte mitgenommen. An jenem im Mietwagen scheiterten wir nämlich: Die 7,7 Kilometer lange Fahrt vom Hotel zum Messegelände dauerte dank diversester Abbiegefehler nicht 10, sondern 50 Minuten. Eine Art Paris-Dakar-Rallye im Kleinen.

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Mag es für die Motorsport-Karriere nicht reichen: Von unserem Beruf verstehen wir was. Wir drehten und interviewten, bis Speicherkarten und Köpfe voll waren. So voll, dass am Ende zweier Tage zwischen Sprengstoff und Stahl sogar die aus einer Panzerkette gefertigte Liege eines Ausstellers bequem war. 

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