Addendum
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Wie viele Menschen wie Sie Krebs haben – und ihn überleben
4. Februar 2019 Krebs Lesezeit 2 min
Jeder 25. Österreicher lebt mit einer Krebsdiagnose. Wie häufig Erkrankungen festgestellt werden, hängt wesentlich von Geschlecht und Alter ab. Hier sehen Sie, wie oft Menschen wie Sie betroffen sind, und wie es aktuell um Überlebenschancen steht.

Wählen Sie Ihr Geschlecht und Ihre Altersgruppe aus, um das Krebsrisiko für Menschen in Ihrer Lebensphase zu berechnen. Sie erfahren, wie viele Menschen mit der Krankheit leben, die häufigste Diagnose und die Überlebenswahrscheinlichkeit. 

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Methodik

Was ist eure Datenquelle?
Die Statistik Austria hat das das Krebsregister für Addendum im Detail zur Krebsprävalenz und zur relativen Überlebensrate ausgewertet. Die Prävalenzdaten sind per Stichtag 31.12.2015 zu betrachten. Basis dafür sind die gesetzlich verpflichtenden Krebsmeldungen. Sie enthalten Informationen zu Krebserkrankung, Alter, Geschlecht und Wohnort der Patienten.

Was bedeutet Prävalenz?
Als Krebsprävalenz werden der Anteil bzw. die Anzahl der Personen bezeichnet, die mit einer vorangegangenen Krebsdiagnose zu einem bestimmten Zeitpunkt am Leben sind. Darin enthalten sind alle Krebsdiagnosen – unabhängig vom Gesundheitsstatus der Person. Berechnet werden die Zahlen aus dem österreichischen Krebsregister und einer Nachverfolgung der registrierten Personen und ihres Überlebensstatus. Im ersten Schritt der Visualisierung wird die Anzahl der Personen mit Malignomen dargestellt. Im zweiten Schritt der Visualisierung wird die Anzahl der Malignome als Basis für die Berechnung der häufigsten Diagnosen herangezogen. Das ist nötig, weil Personen auch an mehreren Malignome erkranken können.

Wie ergibt sich die Überlebenswahrscheinlichkeit?
Wir visualisieren die fünfjährige, relative Überlebensrate. Diese stellt das Überleben von Krebspatienten jenem der Gesamtbevölkerung gegenüber und berücksichtigt dabei die Alters- und Geschlechtsverteilung. Eine Überlebensrate von 100 Prozent würde bedeuten, dass die Sterblichkeit von Erkrankte genauso hoch ist wie jene der allgemeinen Bevölkerung gleichen Alters und Geschlechts.

Welche Spezialfälle sind hier zu berücksichtigen?
Bei Darmkrebs wird bei den Lokalisationen nach Dickdarm sowie nach Dünndarm unterschieden. Wir beziehen uns mit unseren Zahlen ausschließlich auf den häufigeren Dickdarmkrebs. Gleiches gilt für Gebärmutterkrebs: Hier würde bei der Lokalisation zwischen Gebärmutterkörper und Gebärmutterhals unterschieden werden. Wir beziehen uns ausschließlich auf den Gebärmutterkörper.

Wie sind die Krebsstadien zu verstehen?
Im Österreichischen Krebsregister wird die Einteilung der Tumorstadien in drei Kategorien vorgenommen:

  • lokalisiertes Tumorstadium: Tumor auf das Ursprungsorgan beschränkt – bei uns als „lokal“ bezeichnet
  • regionalisiertes Tumorstadium: Tumorausbreitung in unmittelbar benachbartes Gewebe und/oder in regionale Lymphknoten, jedoch keine Fernmetastasen – bei uns als „regional“ bezeichnet
  • disseminiertes Tumorstadium: nachgewiesene Fernmetastasen – bei uns als „fortgeschritten“ bezeichnet

Wie wäre es mit etwas Transparenz? 
Den vollständigen Code zur Berechnung aller Ergebnisse inklusive der Rohdaten können Sie hier einsehen.

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