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„Diese pädophilen Geistlichen werden nie mehr zur Rechenschaft gezogen werden können“

Rund um den von Papst Franziskus einberufenen fünftägigen Missbrauchsgipfel haben wir den italienischen Journalisten und Vatileaks-Aufdecker Emiliano Fittipaldi in Rom getroffen. Für seine Enthüllungen von Wirtschaftsverbrechen des Vatikans drohte ihm eine langjährige Haftstrafe. 

27.03.2019

Der Aufdecker Emiliano Fittipaldi legt immer wieder den Finger in die Wunden der katholischen Kirche, mit seinen Artikeln im Polit-Magazin L’Espresso und seinen Sachbuch-Bestsellern Avarizia sowie Lussuria, in denen er die Wirtschaftskriminalität und die pädophilen Netzwerke innerhalb des Vatikans schonungslos offenlegt.

Die Ergebnisse des von Papst Franziskus einberufenen Missbrauchsgipfel betrachtet Fittipaldi als enttäuschend – außer ein paar unverbindlichen Ankündigungen hat dieser Gipfel nichts gebracht. Nur aus symbolischer Sicht sei der Gipfel ein Erfolg: Erstmals konnten Opfer von Pädophilen vor Bischöfen und Kardinälen hinter den Mauern des Vatikans sprechen. Aber die Hoffnungen, dass der Papst neue Regeln gegen den Missbrauch in der Kirche und mehr Transparenz einführen wird, hätten sich schnell wieder zerschlagen, so Fittipaldi.

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Top Kommentar

Die katholische Kirche darf nicht mehr von Verbrechern dieser Art repräsentiert werden.
Emiliano Fittipaldi

Der katholischen Kirche prophezeit er einen unvermeidlichen Abstieg, sollte sie nicht bald beginnen, Missbrauchsfälle und Wirtschaftsverbrechen glaubwürdig und effektiv aufzuarbeiten. 

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27.03.2019

Das Rechercheteam

Georg Hönigsberger
Projektleitung

Georg Hönigsberger deckte 2011 die Missstände im Kinderheim Wilhelminenberg auf und verfasste über 200 Artikel über systematische Gewalt und Missbrauch in Kinderheimen. Berufliche Stationen: Chef vom Dienst und Redakteur bei ServusTV (2015), Investigativ-Journalist, Redakteur und stv. Leiter (NÖ-Redaktion) beim Kurier (1999–2015), Redakteur der NÖN (1992–1999). Autor des Standardwerks „Verwaltete Kindheit“ (2013).

Paul Poet

Paul Poet ist international renommierter Dokumentarist, Journalist, Regisseur, Autor und Medienwissenschaftler. Sein erster Langfilm AUSLÄNDER RAUS! SCHLINGENSIEFS CONTAINER wurde 2013 durch die Biennale Istanbul neben Namen wie Godard und Buñuel in einen Kanon des politischen Kinos gewählt und am MoMA New York geehrt. Sein Spezialgebiet sind Randgruppen, Rebellen und soziale Tabuzonen, die er bereits für SpiegelTV, arte, ZDF, ORF, ATV uvm porträtierte.

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Folgende Artikel gehören zum Projekt 076 Missbrauch

076_01 Gelesen

Missbrauch in der Kirche – ein System der Vertuschung

076_02 Gelesen

Die internationale Aufarbeitung der Missbrauchsfälle

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Zwischen Kerkerhaft und Versetzung

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Die Affäre Groër und die Folgen

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Der Fall Pater Patrick – Chronologie eines Täterschutzes

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Das Ende des Schweigens

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Der Propst will nichts gewusst haben

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„Kindesmissbrauch kann nicht wie ein Blechschaden behandelt werden“

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„Bitte helfen Sie den Opfern und der Kirche“ – die Klasnic-Kommission

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„Diese pädophilen Geistlichen werden nie mehr zur Rechenschaft gezogen werden können“

Interview
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Klosterneuburg: Experten forderten Propst-Rücktritt

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