loading...
4 Minuten
19. September 2019 News Lesezeit 3 min
Große Themen, kurz erklärt. In vier Minuten wissen Sie mehr. So haben Sie das noch nicht gesehen.

Wie der Staat mit Ihrem Recht Geld verdient

In Österreich ist es für den Durchschnittsbürger vergleichsweise schwierig, sein Recht einzuklagen. Das liegt vor allem an den damit verbundenen Kosten – vor allem für Kleinverdiener sind diese fast unerschwinglich.. Nirgendwo sonst in Europa verdient der Staat derart viel mit Gerichtsgebühren – und macht damit sogar einen „Gewinn“.

Warum Fliegen nicht teurer wird

Fliegen ist oft günstiger als Bahn und Auto. Das liegt auch an den historisch gewährten Steuervorteilen – Airlines zahlen weder Kerosin- noch Umsatzsteuer. Die Forderung von Politikern nach einer Verteuerung des Fliegens, wird aber wohl aus vielen Gründen nicht machbar sein.

„Das Pendlerpauschale, das!“

Der Staat Österreich lässt sich die Förderung der Pendler einiges kosten. Mit dem Pendlerpauschale werden rund 1,3 Millionen Österreicher finanziell unterstützt. Die jährlichen Gesamtkosten dafür belaufen sich auf 1,3 Milliarden Euro. Außerdem schafft das Pendlerpauschale falsche Anreize. Für Städter wird es so attraktiver, ins nahe gelegene billigere Umland zu ziehen. In den letzten 20 Jahren gab es von Wien in den Speckgürtel mehr Hin- als Wegzüge – nämlich rund 86.000.

„Ich bekomme sowieso keine Pension mehr“

Unser staatliches Pensionssystem funktioniert vereinfacht gesagt so: Wer heute arbeitet, finanziert mit seinen Beiträgen die Bezüge der jetzigen Pensionisten. Momentan gilt: Männer können dabei hierzulande mit 65, Frauen mit 60 Jahren in Pension gehen. Und das hat sich seit mehr als 60 Jahren nicht verändert. Experten empfehlen deshalb den Anstieg des tatsächlichen Antrittsalters. Was die sogenannte Pensionsautomatik damit zu tun hat.

Österreich als Paradies internationaler Geheimdienste?

Während Österreich selbst keinen einzigen Geheimdienst hat, gilt es als Spielwiese für Spionageaktionen weltweit. Schätzungen zufolge sollen etwa rund die Hälfte der 17.000 in Wien ansässigen Diplomaten Geheimdienstverbindungen unterhalten. Außerdem zeigen wir, wie Geheimdienstaktionen auf Österreichisch ausschauen.

Was die kalte Progression bedeutet

Jedes Jahr gibt es in Österreich eine schleichende und heimliche Steuererhöhung. Dabei geht es um Ihr Geld und wie viel davon beim Finanzminister landet. Man nennt sie „kalte Progression“. Und sie ist ein beliebtes Schlagwort in der Politik. In nur einer einzigen Nationalratsdebatte wurde der Begriff 30-mal erwähnt. Doch wie läuft diese heimliche Steuererhöhung ab?

Missverständnis CO2-Steuer

Bis 2030 will Österreich um rund ein Drittel weniger CO2-Emissionen ausstoßen als noch 1990. Dabei soll eine CO2-Steuer helfen. So weit, so gut. Doch die Idee ist weder wirklich neu, noch scheint vielen Politikern klar, was diese Steuer bedeuten würde. So ist zum Beispiel die Annahme, dass eine CO2-Steuer zwingend einkommensschwächere Haushalte stärker belasten würde, schlicht falsch. Warum? Das wissen Sie in vier Minuten.

Addendum erklärt

Haben Sie sich auch schon gefragt, was die kalte Progression für Ihren Geldbeutel bedeutet? Oder wie die CO2-Steuer missverstanden wird? Wenn ja, dann sind Sie hier richtig. In vier Minuten kennen Sie die Antwort. Wir greifen auf, worüber alle reden und widmen uns den relevanten Fragen, Themen und Phänomenen unserer Zeit. Gut recherchiert, einfach erklärt, unterhaltsam erzählt.

0
Kommentare
Kommentieren
loading...