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Dieser Artikel ist erstmals in der Addendum-Zeitung Ausgabe 11 erschienen.
Bacha posh: Afghanistans verkleidete Töchter
6. März 2020 News Lesezeit 11 min
In der streng patriarchalischen Gesellschaft Afghanistans sind Mädchen dermaßen unerwünscht, dass sie nur in männlicher Verkleidung am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können.
Bild: Loulou D'Aki | Agence Vu

Durch das engmaschige Gitter einer Burka sieht man schlecht, erzählt Karima. Auf holprigen Straßen kommt man leicht ins Stolpern, und als Frau oder Mädchen allein unterwegs sei es sowieso gefährlich. Wenn jemand einkaufen gehen musste, habe sie daher manchmal ihrer jüngsten Tochter Bubengewand angezogen und sie losgeschickt.

Karima und ich sitzen zusammen mit Ghousuddin Mir, dem Gründer und Leiter des afghanischen Kulturvereins, in dessen Räumlichkeiten der SPÖ-Sektion 8 in Wien-Floridsdorf. Karima hat sich bereit erklärt, mir etwas über Mädchen in Afghanistan zu erzählen, die als Buben aufwachsen.

Ihre Cousine Nadia, sagt sie, habe im Alter von sieben bis 16 als Bub gelebt, jedenfalls außerhalb des Hauses. Ihre Freunde haben sie als Bub angesehen, als ihren Freund Marai, allein die Familie wusste, dass ­Marai in Wirklichkeit Nadia war. Nur zu Hause habe sie manchmal Mädchenkleider getragen.

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Das gebe es häufig, sagt Herr Mir und erzählt weitere Geschichten von anderen Frauen, die auch einmal als Buben gelebt hätten; er kenne eine, die besonders wild gewesen und immer nur bei den Männern gesessen sei; sie habe einen Schlagring getragen, Buben hätten Angst vor ihr gehabt.

In Afghanistan sehe man oft verkleidete Mädchen, die in Geschäften oder Werkstätten arbeiten. Manchmal erkenne man, dass es keine echten Buben seien, aber man spreche nicht darüber.

Obwohl man nicht darüber spricht, gibt es in Afghanistan einen eigenen Begriff für Mädchen, die sich als Buben verkleiden: „Bacha posh“. Wörtlich übersetzt bedeutet das „wie ein Junge gekleidet“. In einer Gesellschaft, in der Frauen und Mädchen vom sozialen Leben weitgehend ausgeschlossen sind, herrscht nicht nur praktischer Bedarf an Söhnen, auch der Wert einer Frau bemisst sich an der Anzahl ihrer Söhne. Und ein erfundener Sohn ist immer noch besser als gar keiner.

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Auf dem Einband ist die jüngste Tochter der Parlamentsabgeordneten Azita Rafaat abgebildet. Als Mädchen heißt sie Mahnoush, als Bub wurde sie Mehran genannt.

Akzeptierte Praxis

Zum ersten Mal machte die schwedische Journalistin Jenny Nordberg das Phänomen Bacha posh einer breiten Öffentlichkeit bekannt. 2014 erschien ihr Buch „Afghanistans verborgene Töchter“ (The Underground Girls of Kabul), das nach jahrelangen Recherchen und vielen Gesprächen entstanden ist. Aufmerksam auf das Phänomen wurde sie ein paar Jahre zuvor, als sie die Parlamentsabgeordnete Azita Rafaat in ihrem Haus in Kabul besuchte. Rafaat gab ihre jüngste Tochter als Sohn aus, einerseits weil es für ihre Karriere als Politikerin hinderlich gewesen wäre, keinen Sohn zu haben, und andererseits, weil sie dem Drängen ihres Mannes, wieder schwanger zu werden, entgehen wollte.

In den folgenden Jahren besuchte Jenny Nordberg zahlreiche Familien in unterschiedlichen Regionen ­Afghanistans, die eine Tochter als Sohn ausgeben. Mädchen, die Rad fahren und Drachen steigen lassen wollen und sich freiwillig dafür entscheiden, als Bub zu leben; solche, die am Vormittag als Mädchen die Schule besuchen und am Nachmittag ihrem Vater als Bub im Geschäft helfen müssen. Mädchen, die die Knabenschule besuchen, aber so „hoffnungslos mädchenhaft“ sind, dass die Tarnung nicht lange aufrechtzuerhalten ist; Mädchen, die als Buben zum Familienunterhalt beitragen müssen, obwohl sie viel lieber als Mädchen leben würden. Diese Praxis, so Nordbergs Fazit, ist in der Bevölkerung akzeptiert – solange die Rückverwandlung vor der Pubertät erfolgt.

Im Jahr 2019 wurde eine Studie publiziert, die erstmals den Versuch unternahm, das Phänomen Bacha posh quantitativ zu erfassen. Dafür wurden insgesamt 1.396 Frauen befragt, 1.051 in Kabul und 345 in der Provinz Nangarhar. In Kabul gab eine von 20 Frauen an, eine Bacha posh in der Familie zu haben, im ländlich geprägten Nangarhar waren es drei. Je traditioneller und patriarchaler eine Gegend geprägt ist, desto eingeschränkter ist der Lebensraum der Frau, daher steigt die Notwendigkeit für Söhne in der Familie. Diese ­können nicht nur zum Familieneinkommen beitragen, sondern sich auch frei auf der Straße bewegen und einkaufen und außerdem ihre Mütter und Schwestern nach draußen begleiten. So erklärt sich auch, dass ­Bacha posh häufiger in Familien mit mehreren Ehefrauen vorkommen; wenn nur ein Ehemann für mehrere Frauen da ist, steigt die Notwendigkeit für andere männliche Begleiter – ob diese echt sind oder nicht. Neben diesen rein praktischen Erfordernissen erfüllen Bacha posh noch einen anderen Zweck: Die Wahrscheinlichkeit, dass das nächste Kind doch noch ein Sohn wird, wird durch eine Bacha posh in der Familie gesteigert, besagt ein verbreiteter Aberglaube.

Mit der Geburt eines Sohnes würde schlussendlich auch die Rolle der Mutter legitimiert, die erst mit der Geburt eines Sohnes ihren Zweck als Frau erfüllt hat. Entsprechend wird die Geburt eines Sohnes gefeiert.

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Mädchen unerwünscht

„Wenn ein Mädchen geboren wird, sind die Menschen traurig“, erzählt Ghousuddin Mir, und Karima pflichtet ihm bei.

Auch die Mädchen selbst haben in Afghanistan keinen Grund, sich zu freuen, als Mädchen auf die Welt gekommen zu sein. Außer vielleicht, dass sie überhaupt auf die Welt gekommen und nicht vorher abgetrieben worden sind, wie das häufig in Indien oder China geschieht. Das liegt aber vor allem daran, dass es in ­Afghanistan oft keinen Zugang zu Ultraschalluntersuchungen gibt.

Im Gender Development Index der Vereinten Nationen, der die Gleichstellung von Männern und Frauen in Zahlen fasst, lag Afghanistan im Jahr 2019 auf Platz 187 von 189.

Der Lebensraum einer Frau ist vor allem auf das Haus beschränkt, in vielen Gebieten kann sie sich, wenn überhaupt, nur unter einer Burka verborgen auf die Straße wagen. Zwangsverheiratungen sind üblich, Ehrenmorde ebenso, Vergewaltigungen enden oft mit Haftstrafen für Frauen. Studien der Vereinten Nationen und von Menschenrechtsorganisationen zufolge werden neun von zehn Frauen in den eigenen vier Wänden misshandelt oder missbraucht. Seit 1963 haben Frauen zwar das Wahlrecht und die Möglichkeit zur Scheidung, aber Theorie und Praxis klaffen so weit auseinander wie in kaum einem anderen Land. Frauen in Afghanistan haben meist keine Möglichkeit, vor ihren gewalttätigen Männern zu fliehen. Tun sie es doch, droht ihnen eine Gefängnisstrafe wegen „Sittenverbrechen“.

Nur 30 Prozent aller erwachsenen Frauen in Afghanistan können lesen, bei den Männern sind es 43 Prozent. Dabei gibt es allerdings ein großes Stadt-Land-Gefälle; in manchen Regionen beträgt die Analphabetenrate bei Frauen 90 Prozent.

Auch Karima wuchs als Analphabetin und ohne Schulbildung auf. Sie wurde mit 13 Jahren verheiratet, erzählt sie, obwohl noch nicht einmal ihre Periode eingesetzt hatte. Heute ist sie 43 und hat acht Kinder. Nach vier Jahren in Österreich und einigen Deutschkursen kann sie sich im Alltag einigermaßen gut verständigen; mit dem Lesen tut sie sich allerdings nach wie vor schwer.

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Schlupflöcher

Wo die Unterdrückung groß ist, entstehen Schlupflöcher; eines davon ist eben, Mädchen als Buben aufwachsen zu lassen. Als unter der Herrschaft der Taliban die Unterdrückung am größten war, war auch die Notwendigkeit für Bacha posh am größten – und gleichzeitig mit Lebensgefahr verbunden. Die Taliban erließen ein Verbot dieser Praxis. Was einer enttarnten Bacha posh unter den Taliban drohte, zeigt der Film „Osama“ aus dem Jahr 2003, der erste Film, der nach Ende der Taliban-Herrschaft in Afghanistan gedreht wurde. Er erzählt die Geschichte einer Tochter, die sich als Bub – Osama – verkleiden und Geld verdienen muss, weil die Mutter, eine Krankenschwester, nicht mehr arbeiten darf und es in der Familie keine Männer gibt. Von der Arbeit im Laden weg wird sie in ein Taliban-Ausbildungslager zwangsrekrutiert. Als sie ihre Periode bekommt, fliegt ihre Tarnung auf. Sie entgeht der Hinrichtung, wird aber mit einem alten Mullah zwangsverheiratet, dessen andere Frauen seine grenzenlose Brutalität beklagen.

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Der Film „Osama“ wurde 2003 als erster Film in Afghanistan nach Ende des Taliban-Regimes gedreht. Er zeigt, wie Frauen das Leben unter den Taliban unmöglich gemacht wird. Aus Not wird ein Mädchen zur Bacha posh – und nimmt ein tragisches Ende.

Dass auch gebildete Frauen im heutigen Afghanistan der patriarchalen Unterdrückung nur sehr bedingt entkommen, zeigt das Beispiel der ehemaligen Parlamentsabgeordneten Azita­ Rafaat, die von Jenny Nordberg porträtiert wurde.

Azita besuchte als Tochter eines gebildeten Vaters die besten Schulen in Kabul. Als die Taliban die Macht übernahmen, zog sich die Familie in die Provinz Badghis zurück. Schließlich gab der Vater dem Druck nach und verheiratete seine Tochter mit ihrem Cousin. Azita musste zu dessen Familie und Erstfrau in ein Lehmhaus ohne fließendes Wasser und Strom ziehen und wurde von Mann und Schwiegermutter schwer misshandelt. Nach der Vertreibung der Taliban schaffte es Azita – mit Unterstützung ihres Vaters –, als eine der ersten Frauen ins Parlament einzuziehen, und wurde dadurch zur Ernährerin ihrer Familie. Als großes Hindernis für ihren Erfolg stellte sich allerdings heraus, dass sie nur vier Töchter und keinen Sohn hatte. Wie sollte man darauf vertrauen können, dass sie als Politikerin irgendetwas erreichte, wenn sie ihrem Mann nicht einmal einen Sohn schenken konnte?

Die Lösung bestand darin, die jüngste Tochter als Sohn aufwachsen zu lassen. Die Tochter war begeistert davon, bedeutete die neue Rolle doch, dass sie alles tun konnte, was ihr als Mädchen verboten war: draußen spielen, Fahrrad fahren, im Auto vorne sitzen, am gesellschaftlichen Leben teilnehmen. Außerdem genoss sie die verstärkte Aufmerksamkeit des Vaters.

Wie aber ist es, wenn man zurück in die weibliche Rolle muss und dadurch auf einen Schlag alle Freiheiten wieder verliert?

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Verkleidung oder Identität?

Wie gut die Bacha posh ihre Rückkehr in die Mädchenrolle verkraften, hängt auch davon ab, ob sie ihre Rolle als vorübergehende Verkleidung betrachten, die sie nur außer Haus anlegen, oder sich gänzlich damit identifizieren; und auch davon, ob ihnen die männliche Verkleidung mehr Freiheiten oder mehr Pflichten bringt. Söhne aus reichen Familien bekommen vielleicht ein Fahrrad, solche aus armen eher nicht. In manchen Familien werden die Töchter in die Schule geschickt, die Söhne hingegen, auch die falschen, müssen körperlich arbeiten.

Jenny Nordberg hat Teenager getroffen, die die Rückverwandlung zum Mädchen verweigern, und andere, die erst kurz vor der Heirat zur Rückverwandlung gezwungen wurden. Ihr Fazit: Wenn Mädchen in ihrer Kindheit ein paar Jahre als Buben leben, profitieren sie oft davon, denn sie machen Erfahrungen und eignen sich Fähigkeiten an, die ihnen im späteren Berufsleben, wenn sie denn eines haben, hilfreich sein können. Als Mädchen haben sie nicht die Gelegenheit, selbstbewusstes Auftreten oder das Reden mit Männern zu praktizieren. Auch Azita Rafaat hat in ihrer Kindheit ein paar Jahre als Bub gelebt, was ihr für ihre spätere Karriere als Politikerin sehr nützlich gewesen ist. Bei Mädchen, die erst im Teenageralter rückverwandelt werden, hat das hingegen oft schwerwiegende Folgen für die Psyche.

Mögliche Identitätsprobleme ihrer Kinder scheinen für afghanische Eltern allerdings keine große Rolle zu spielen; auch erwachsene Männer können sich in dieser unfreien Gesellschaft kaum entfalten und selbst verwirklichen. Die westliche Vorstellung, dass jeder Mensch er selbst sein solle, existiere nicht, schreibt Jenny Nordberg.

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Das unterwanderte Patriarchat

Bei manchen Bacha posh sei die Verkleidung ja wirklich offensichtlich, sage ich zu Herrn Mir und Karima, mit Bildern aus diversen Dokumentarfilmen im Kopf. Spielen da tatsächlich alle mit?

Als ihre Cousine Nadia/Marai Brüste bekommen habe, sei sie ab und zu darauf angesprochen worden, erzählt Karima. Sie habe gesagt, das käme vom Sport. Unter dem traditionellen weiten Gewand seien Körperformen sowieso kaum sichtbar. Irgendwann habe Nadia dann beschlossen, wieder ein Mädchen zu sein. Kinder sehen das andere Geschlecht niemals nackt und wissen daher gar nicht, dass es tatsächlich körperliche Unterschiede gibt. Für sie wird das Geschlecht einzig und allein durch die Kleidung sichtbar, schreibt Jenny Nordberg. Die Erwachsenen wissen oder ahnen, dass manche Buben in Wirklichkeit keine sind, erklärt Herr Mir, aber sie kümmern sich nicht drum, sie akzeptieren die Verkleidung und reden nicht darüber. Aber wozu das Ganze, frage ich, wenn Mädchen doch jeden Tag aufs Neue beweisen, dass sie als Buben verkleidet alles können, was Buben auch können. Wieso kommt offenbar niemand auf die Idee, dass sie all das auch als Mädchen könnten?

Eine wirkliche Antwort hat Herr Mir nicht, er seufzt nur. Es gebe ein großes Stadt-Land-Gefälle, erklärt er. In Kabul werde es langsam besser, erzählen Karima und er übereinstimmend, dort sei es inzwischen kein Problem mehr, dass Frauen an der Gesellschaft teilnehmen. In den ländlichen Gebieten hingegen sei die Situation anders. Erst Mitte Jänner habe der Imam von Herat gesagt, man solle Frauen bestrafen, die den Hijab nicht ordentlich tragen, und dort zähle das Wort des Imams mehr als die Gesetze.

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Bei manchen ist die Tarnung glaubhaft, bei anderen weniger: Im April 2015 porträtierte der ARD-Korrespondent Gábor Halász Fatima, die in ihrer Rolle als Bub Freiheiten wie Radfahren und Fußballspielen genießt und sich nicht in ein Mädchen zurückverwandeln möchte.

Das Patriarchat, an dem die Gesellschaft so verzweifelt festhält, muss schon ziemlich kaputt sein, denke ich mir, wenn es sich nur durch ständige Täuschung aufrechterhalten lässt. Doch abstrakt-soziologische Überlegungen dieser Art helfen den betroffenen Frauen auch nicht weiter. Ihm sei Bildung für Mädchen ein Anliegen, erzählt Herr Mir, er fahre regelmäßig nach Afghanistan und organisiere diverse Hilfsprojekte.

Nach der Vertreibung der Taliban habe es zwar viele von westlichen Ländern organisierte Genderseminare gegeben, schreibt Jenny Nordberg, diese seien aber nur einer kleinen Elite zugutegekommen und hätten daher die Kluft zwischen Männern und Frauen, Stadt und Land eher vergrößert. Wirkungsvoller wäre es gewesen, wenn man auch Männer einbezogen hätte.

Doch selbst gebildete, erfolgreiche und emanzipierte Frauen wie Azita Rafaat können in Afghanistan kein selbstbestimmtes Leben führen. Noch als erfolgreiche Politikerin wurde Rafaat von ihrem Mann geschlagen, und er hätte ihr jederzeit verbieten können zu arbeiten. Als Frau, die sich nicht auf die ihr zugedachte Rolle beschränkte, war sie außerdem ständig Morddrohungen ausgesetzt. Obwohl Azita eine beinahe unerschütterliche Idealistin ist und sie in ihrem Land etwas verändern wollte, wurden ihr die ständigen Morddrohungen und Misshandlungen irgendwann zu viel. Nachdem ihren Töchtern eine Handgranate nachgeworfen worden war, beantragte sie 2015 mit ihren vier Töchtern Asyl in Schweden, wo sie sich kurz darauf als Lokalpolitikerin engagierte und sogar für das Parlament kandidierte.

Ihre jüngste Tochter Mahnoush hat sich die Haare wachsen lassen und lebt wieder als Mädchen. Nach wie vor trägt sie nur Hosen, keine Kleider. Aber das ist ja in Europa nichts Ungewöhnliches. 

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