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Wie pendelt Österreich?
Der Arbeitsweg für die Mehrheit der Erwerbstätigen in Österreich heißt vor allem eins: ins Auto steigen, raus aus der Gemeinde, knapp eine halbe Stunde pendeln – am Abend die gleiche Routine. Wir haben uns deshalb mit Kooperationspartnern in den Bundesländern vor allem zwei Fragen gewidmet: Wohin zieht es Pendler in Ihrer Gemeinde? Wie hat sich deren Zahl entwickelt? Wie sind Österreichs Regionen mit öffentlichen Verkehrsmitteln versorgt?
Das Projekt Pendler ist eine 4-teilige Recherche.

Der Arbeitsweg für die Mehrheit der Erwerbstätigen in Österreich heißt vor allem eins: ins Auto steigen, raus aus der Gemeinde, knapp eine halbe Stunde pendeln – am Abend die gleiche Routine. Wir haben uns deshalb mit Kooperationspartnern in den Bundesländern vor allem zwei Fragen gewidmet:

  1. Wohin zieht es Pendler in Ihrer Gemeinde? Wie hat sich deren Zahl entwickelt?
  2. Wie sind Österreichs Regionen mit öffentlichen Verkehrsmitteln versorgt?

Für die erste Frage hat unser Rechercheteam einen personalisierten Artikel gestaltet , der die persönliche Pendlerreise von jeder Gemeinde Österreichs nachzeichnet und die wichtigsten Pendlerverflechtungen des Landes visualisiert. Darin wird die Anziehungskraft der Ballungszentren Wien, Graz, Linz und Salzburg aufgezeigt, in der rund ein Drittel der Erwerbstätigen arbeitet. In einem weiteren Artikel erfahren Sie, wie lang Menschen wie Sie durchschnittlich unterwegs sind – und ob Sie darüber bzw. darunter liegen. Denn die durchschnittliche Wegdauer unterscheidet sich je nach Geschlecht, Alter, Bildung, Beruf und Bundesland stark. Mit geringerer Lebenszufriedenheit geht das Erkenntnissen von Umfragen zufolge überraschenderweise nicht einher. Doch ab einer Stunde Wegzeit leidet die Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

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Für die zweite Frage wurden Daten, die bisher einem Fachpublikum vorbehalten waren, aufbereitet . Darin ist zu sehen, wo das öffentliche Verkehrsnetz dem Auto nachfährt und nicht konkurrenzfähig ist. Ebenso werden Regionen aufgeschlüsselt, die vom öffentlichen Verkehr bis dato nicht erschlossen sind. Während in und um Ballungszentren und entlang von Bahnachsen der Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel mit weniger Zeitverlusten einhergeht, sieht die Situation im Burgenland und der Steiermark trister aus. Die Probleme sind teilweise hausgemacht: Das hohe Maß der Zersiedelung erschwert eine qualitative Versorgung. In manchen Fällen mildert dann das Pendlerpauschale die Umstiegsschmerzen – insgesamt kostet diese den Staat dann jährlich 1,3 Milliarden Euro. In 4 Minuten wird erklärt , warum Besserverdiener davon stärker profitieren und wie das Pauschale systematisch zur Steuerhinterziehung missbraucht wurde – es aber grundsätzlich seine Berechtigung hat.

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Um die regionalen Facetten des Pendlerdaseins und die Versorgung mit öffentlichen Verbindungen regional besser abzubilden, erwarten Sie in den nächsten Tagen und Wochen eine Reihe von Artikeln in Vorarlberger NachrichtenTiroler Tageszeitung, Salzburger Nachrichten, Oberösterreichische Nachrichten, Burgenländische Volkszeitung, Niederösterreichische Nachrichten, Osttiroler Dolomitenstadt und der Wiener Zeitung. 

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Das Addendum-Team, September 2020