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Brauchen wir Pestizide?
Einst wurden sie als Segen für die Landwirtschaft bezeichnet, dann gerieten sie in Verruf: Die Diskussion über Pestizide könnte kontroverser nicht sein. Unser Rechercheteam erklärt, was Pestizide sind, was sie bewirken und wie man ihre Risiken und Wechselwirkungen abschätzt und warum die moderne Landwirtschaft nicht ganz ohne sie auskommt.

Das Schädlingsbekämpfungsmittel DDT wurde einst als Segen für die Menschheit bezeichnet. Denn seit Menschen Landwirtschaft betreiben, haben sie mit Ernteausfällen zu kämpfen und mussten ziemlich machtlos zusehen, wie ganze Felder Schädlingen oder Krankheiten zum Opfer fielen.

Doch es stellte sich heraus, dass das Wundermittel DDT nicht nur Kartoffel- und Maikäfer tötete, sondern unvorhergesehene Folgen auf andere Lebewesen und damit auf das gesamte Ökosystem hatte.

Bis heute stehen Pestizide und Pflanzenschutzmittel unter Verdacht, schädlich für die Umwelt und gesundheitsgefährdend für den Menschen zu sein. Die Diskussion darüber könnte kontroverser nicht sein und endet schlussendlich immer mit der Frage, ob eine moderne Landwirtschaft ohne Pestizide überhaupt möglich ist.

Unser Reporter Timo Küntzle und unsere Wissenschaftsexperten Martin Moder und Florian Aigner haben versucht, auf diese Frage eine Antwort zu finden. Sie haben mit zahlreichen Landwirten , Herstellern von Pestiziden und Umweltaktivsten gesprochen und erklären, was Pflanzenschutzmittel genau sind , was sie bewirken und wie man ihre Risiken und Wechselwirkungen heute richtig einschätzen kann.

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Wir haben ausgewertet, wie viele Pestizide sich auf unserem Obst und Gemüse, das wir täglich konsumieren noch nachweisen lassen . Die schlechte Nachricht: Es sind gar nicht so wenige. Die gute: Die Grenzwerte werden nicht mehr so oft wie noch vor wenigen Jahren überschritten.

Sollten Sie also gerade in einen Apfel beißen, lassen Sie ihn sich schmecken. 

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