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Land ohne Äcker – Wenn der Boden verschwindet
9. November 2017 Platzverbrauch 47 min
Reporter Timo Küntzle geht der Frage nach, was passiert, wenn wir mit der Ressource Boden weiterhin so verschwenderisch umgehen. Die Reportage zeigt die fatalen Auswirkungen unserer Flächennutzung, offenbart verblüffende Zusammenhänge zwischen Waldwirtschaft und Ackerbau und präsentiert innovative Lösungsansätze.

Land ohne Äcker – Wenn der Boden verschwindet

Jeden Tag verliert Österreich fruchtbares Ackerland an die sich ausbreitenden Siedlungsflächen. Im Schnitt 15 Hektar, das entspricht der Fläche von mehr als 20 Fußballfeldern. Dabei ist unser Raum durch den hohen Anteil an unbewohnbaren und nicht landwirtschaftlich nutzbaren Gebirgsflächen ohnehin stark eingeengt.

Der Bedarf an neuen Wohnungen in den Ballungszentren steigt, während Dörfer veröden und zerfallen. Welche Folgen haben die Verteilungskämpfe für die Ernährungssicherheit oder den Hochwasserschutz? Wie überlegt ist unsere Raumplanung? Und welche Flächen bleiben eigentlich noch für den Natur- und Artenschutz übrig?

Reporter Timo Küntzle geht der Frage nach, was passiert, wenn wir mit der Ressource Boden weiterhin so verschwenderisch umgehen. Er spricht mit Hochwasseropfern in Marbach an der Donau und mit Landwirten im Weinviertel. Er trifft Autobahnplaner und Visionäre, die nur rund 30 Quadratmeter Platz zum Wohnen brauchen.

Die Reportage zeigt die fatalen Auswirkungen unserer Flächennutzung, offenbart verblüffende Zusammenhänge zwischen Waldwirtschaft und Ackerbau und präsentiert innovative Lösungsansätze.

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