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Wie zugänglich sind unsere Seen?

Nicht nur während großer Hitzewellen schätzen viele Menschen Abkühlung und Erholung am See. Wer kein Privatgrundstück besitzt und keinen Eintritt für ein Strandbad bezahlen möchte, ist auf öffentlich zugängliche Stellen angewiesen – und daran mangelt es an vielen Seen. Das wird sowohl medial als auch politisch immer mehr diskutiert. Oberösterreich hat als erstes Bundesland den freien Seezugang als Staatszielbestimmung in der Landesverfassung verankert. Das ändert aber nichts daran, dass bei Oberösterreichs größtem See, dem Attersee, gerade einmal 13 Prozent des Ufers öffentlich zugänglich sind.

Dass viele Seeufer so stark verbaut sind, hängt damit zusammen, dass das Geschäft mit Seegrundstücken ein lukratives ist. Zu Beginn der Zweiten Republik hätten die Länder noch die Möglichkeit gehabt02, den Seezugang auf vielen Privatgrundstücken offen zu halten, doch die Chance wurde nicht genutzt.

Diese „Sünden der Vergangenheit“ sind kaum mehr rückgängig zu machen, denn selbst wenn Seegrundstücke zum Verkauf stehen, sind sie für die Gemeinden meist unerschwinglich. Vorarlberg als einziges Bundesland hat eine Bestimmung aus der NS-Zeit, wonach in einer Zone von 500 Metern nicht gebaut werden darf, aufrechterhalten.

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Aber wie viel Uferfläche ist tatsächlich öffentlich zugänglich? Und wie unterschiedlich ist die Situation in den einzelnen Bundesländern? Das Thema wird zwar medial oft diskutiert, eine Datengrundlage fehlte aber bisher. Um diese zu schaffen, hat das Rechercheteam die zwölf größten Seen Österreichs vermessen, ist die Uferstrecken Meter für Meter abgegangen oder abgefahren. Das Ergebnis ist eine interaktive Karte01, die als Diskussionsgrundlage verwendet werden kann.

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Folgende Artikel gehören zum Projekt 093 Seezugang

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Welche Seen noch für alle zugänglich sind

Daten
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15.07.2019

Addendum hat vermessen, wie viele Uferstrecken der zwölf größten Seen Österreichs öffentlich zugänglich sind.

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Das Recht auf den See

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15.07.2019

Einige österreichische Seen sind kaum mehr öffentlich zugänglich. Der Grund: die Länder haben über Jahrzehnte gute Geschäfte mit den Grundstücken gemacht. Ändern lässt sich daran kaum mehr etwas.

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