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Österreichs Arsenal gegen Cybercrime

Cybercrime ist das am stärksten wachsende unter den Kriminalitätsfeldern in Österreich. Für „Im Kontext“ konnten wir als erstes Filmteam die Arbeit einer Spezialeinheit zur Aufklärung dieser Verbrechen mit der Kamera begleiten.

mit Video
22.03.2018

Von Cyberkriminalität sind alle Altersgruppen, alle Bevölkerungsgruppen, alle Unternehmen und alle Organisationen betroffen. Jeder, der im Internet hängt, kann Opfer werden“, sagt Leopold Löschl. Er ist Leiter des Cybercrime Competence Center im Bundeskriminalamt. In dieser Spezialeinheit ist ein 50-köpfiges Team zusammengefasst, bestehend aus Polizeibeamten und IT-Experten. Seine Aufgabe: die Aufklärung sämtlicher Verbrechen, die im Zusammenhang mit dem Internet und mit IT-Geräten aller Art stehen. Von Betrug im Internet über Kinderpornographie bis hin zu Hightech-Autodiebstahl. Wir haben exklusive Einblicke in diesen Arbeitsbereich des Bundeskriminalamts erhalten.

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Erster Besuch im Kompetenzzentrum gegen Cybercrime

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Aufzuklärende Delikte gibt es für die Spezialisten im Bundeskriminalamt genug: Seit 2007 hat sich die Rate der Anzeigen im Bereich Cybercrime mehr als vervierfacht. 2007 kamen auf 10.000 Einwohner noch 3,4 Anzeigen, im Jahr 2016 waren es bereits 15. Internetkriminalität ist neben Wirtschaftsdelikten eines jener Kriminalitätsfelder, die in den vergangenen zehn Jahren zugelegt haben. In fast allen Bezirken hat sich die Rate angezeigter Fälle negativ entwickelt. Bei Wohnraumeinbrüchen, Gewaltdelikten und Autodiebstählen ist ein gegenteiliger Trend bemerkbar, wie unsere Analyse zeigt. In dieser Grafik sehen Sie, wie sich die Zahl und die Rate der Anzeigen in diesem Kriminalitätsfeld in Ihrem Bezirk entwickelt hat.

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Spezielles Vorwissen, um die Schwachstellen anderer Internetnutzer auszunutzen braucht man nicht: Die Anleitungen für Angriffe sind online verfügbar. Theoretisch kann diese jeder in der Praxis anwenden. Das zeigte etwa der Fall eines 14-Jährigen, der 250 Unternehmen gehackt hat, wie Leopold Löschl im Video schildert. Nötig wäre das nicht gewesen, sagt der Leiter des Kompetenzzentrums gegen Cyberkriminalität: „Aber kein einziges Unternehmen hat zugegeben, dass ein 14-Jähriger auf einfachste Art und Weise in ihre Systeme eindringen konnte, und das zeigt eigentlich, wie schwach das Bewusstsein in Bezug auf Sicherheit im Internet noch ist.“ Dabei wären viele Angriffe wie dieser vermeidbar. Regelmäßige Updates, Antivirensoftware und gesunder Hausverstand würden die Arbeit von Kriminellen im Internet erschweren. 

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22.03.2018

Das Rechercheteam

Gerald Gartner
Projektleitung

Gerald Gartner kuratiert, analysiert und visualisiert große Datenmengen zu politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Themen. Er lehrt an der Fachhochschule Wien. Davor war er für derStandard.at und NZZ.at in Wien tätig.

Markus „Fin“ Hametner
Team Daten

Markus Hametner hat Informatik studiert, baut seit 2011 Brücken zwischen Technologie und Journalismus und beschäftigt sich seit 2014 als Datenjournalist mit internationalen Datenrecherchen und interaktiven Visualisierungsformen. In seiner Freizeit betreibt er als Mitgründer des Forum Informationsfreiheit die Plattform FragDenStaat.at und trägt erfolgreich Rechtsstreite mit Behörden aus, die Auskünfte verweigern.

Michael Mayrhofer
Team Social Media

Michael Mayrhofer hat an der Universität Wien Politikwissenschaft und Volkswirtschaftslehre studiert. Während verschiedener Praktika im Journalismus bei Puls4 und ORF entdeckte er seine Liebe zum Social-Media-Journalismus. Die Menschen mit Information zu verführen – das ist sein Motto. Nebenbei war er auch Teil des Interview-Podcasts „Was soll das?“. Zuletzt war er freier Mitarbeiter im Social-Media-Team der Zeit im Bild.

Moritz Moser
Team Experten
Elisabeth Pfneisl
Team TV
Georg Renner
Team Recherche

Georg Renner hat Rechtswissenschaften studiert, weil er wissen wollte, wie Dinge (Staaten, Städte, die Gesellschaft …) funktionieren, was sie zusammenhält. Nachdem ihm dort kein Erfolg beschieden war, geht er dieser Frage nun journalistisch nach; zuvor bei „NZZ.at“ und „Die Presse“.

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Folgende Artikel gehören zum Projekt 025 Sicherheit

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Wie gefährlich ist Ihr Heimatbezirk?

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Wie das mit dem subjektiven Sicherheitsgefühl wirklich ist

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Die Illusion mit den vielen neuen Polizisten

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Österreichs Arsenal gegen Cybercrime

mit Video
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Im Kontext: Auf Streife – Wie sicher ist Österreich?

TV-Reportage
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Nachts auf Streife in Favoriten

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Ein Streifzug durch den Strafprozess

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