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Startups: Kurzfristiger Hype oder langfristiger Wirtschaftstreiber?
Startups gelten seit dem märchenhaften Aufstieg einiger früher Beispiele von technologiegetriebenen „Garagen“-Unternehmen im kalifornischen „Silicon Valley“ zu Weltkonzernen – Amazon, Facebook, Google – als Unternehmensmodell der Zukunft.

Startups gelten seit dem märchenhaften Aufstieg einiger früher Beispiele von technologiegetriebenen „Garagen“-Unternehmen im kalifornischen „Silicon Valley“ zu Weltkonzernen – Amazon, Facebook, Google – als Unternehmensmodell der Zukunft.

Man könnte die Geschichte der Startups auch als die zeitgenössische Interpretation des „amerikanischen Traums“ lesen: Wer über ausreichend Mut, Kreativität und Einsatzbereitschaft verfügt, kann es vom Studenten zum Multimilliardär schaffen.

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Rein technisch versteht man unter Startups kleine Unternehmen, die aufgrund innovativer Technologie und einem ebensolchen Geschäftsmodell das Potenzial haben, sehr schnell zu wachsen. Das Ziel vieler Startup-Unternehmer ist der „Exit“, also der Verkauf des Unternehmens an Großinvestoren oder über die Börse. Aber es gibt auch immer mehr Gründer, die ihre Produkte und Geschäftsmodelle selbst weiterentwickeln wollen.

Inzwischen interessiert sich weltweit auch die Politik für das Phänomen Startup: Staaten wie Israel oder Estland versuchen, Startup-Unternehmern möglichst gute Rahmenbedingungen – staatliches Risikokapital inklusive – zur Verfügung zu stellen, weil sie davon überzeugt sind, dass die Innovationskraft, die in solchen Unternehmen steckt, ihren Volkswirtschaften entscheidende Impulse für Innovation und Wachstum geben kann.

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Auch in Österreich hat die Politik vor einigen Jahren begonnen, sich für Startups zu interessieren, aber eben auf österreichische Weise, will heißen durch umfangreiche Förderaktivitäten, die durchaus nicht frei von politischem Einfluss sind. Wie in vielen anderen Bereichen auch, legt man Wert darauf, dass das einschlägige Förderwesen zwischen „schwarzen“ und „roten“ Ministerien sorgfältig aufgeteilt wird.

Zunächst einmal ging es dem Rechercheteam darum, sich einen Überblick über den gegenwärtigen Zustand des österreichischen Startup-Ökosystems zu versachaffen: Wie sieht das Netzwerk der wichtigsten Akteure aus, welche Rahmenbedingungen finden Gründer vor, welche Projekte waren besonders erfolgreich, wohin entwickelt sich der Standort, welche Auswirkungen hat die starke Ausrichtung auf Förderungen für die Gründerszene?

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Vor dem Hintergrund eines Wahlkampfs, in dem sich die Spitzenkandidaten von SPÖ und ÖVP auffallend intensiv um die Unterstützung der österreichischen Startup-Szene bemühten, lag ein zweiter Schwerpunkt der Recherche auf den politischen Verflechtungen zwischen Politik und Szene. Die Ergebnisse tragen durchaus zu einem besseren Verständnis von Politik und Wirtschaft in Österreich bei. 

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