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Im Kontext: Tödliche Hilfe – zum Sterben ins Ausland

28.11.2018

Sterbehilfe: Kaum ein gesellschaftliches Thema wird seit Jahren so kontrovers diskutiert. Während Sterbehilfe in Österreich nach wie vor verboten ist, haben mehrere Staaten wie die Niederlande, Belgien oder die Schweiz bereits vor Jahren den assistierten Suizid legalisiert. Sollten wir das Recht haben, über das Ende unseres Lebens selbst zu entscheiden? Oder würden wir mit einer Gesetzesänderung die Tür zu Missbrauch öffnen und schwerkranke Menschen einem sozialen Druck zum Sterben aussetzen? Die „Im Kontext“-Reporter Jane V. Hardy und Andreas Wetz gehen diesen Fragen nach und reisen dafür durch Österreich, nach Deutschland und in die Schweiz. Dort sprechen sie mit Sterbewilligen, Ärzten, die Sterbebegleitung anbieten, mit Kritikern und Befürwortern des assistierten Suizids.

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In der Schweiz ist Sterbehilfe seit vielen Jahren legal, auch für Ausländer. Der Österreicher Rüdiger Struck hat sich dort 2013 im Alter von nur 34 Jahren mit Unterstützung einer Sterbehilfeorganisation das Leben genommen. Er war schwer depressiv. Hätte seine Krankheit therapiert werden können, hätte er Sterbehilfe überhaupt in Anspruch nehmen dürfen, wäre sein Tod also vermeidbar gewesen? Seine Mutter ist überzeugt davon und kritisiert die Organisation, die seinen Suizid begleitet hat.

Emanoila und Johann Seitz sind seit 54 Jahren verheiratet. Beide sind schwer an Krebs erkrankt, es besteht für beide keine Aussicht mehr auf Heilung. Sie sind aus Deutschland nach Basel gefahren, um dort mit Hilfe einer Ärztin zu sterben. Für sie ist die Entscheidung, selbst über den Zeitpunkt und die Art des eigenen Todes entscheiden zu können, eine große Erleichterung. Die Reporter begleiten sie während der letzten Stunden ihres Lebens. 

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Hilfe in Krisen

Für Menschen in Krisensituationen und deren Angehörige gibt es eine Reihe von Anlaufstellen. Unter www.suizid-praevention.gv.at findet man Notrufnummern und Erste Hilfe bei Suizidgedanken.

Telefonische Hilfe im Krisenfall gibt es auch bei:

● Telefonseelsorge 142, täglich, von 0 bis 24 Uhr.

Kriseninterventionszentrum 01/406 95 95 (Montag bis Freitag, 10–17 Uhr); auch persönliche und E-Mail-Beratung.

● Sozialpsychiatrischer Notdienst / PSD Täglich, 0 bis 24 Uhr, Tel.: 01/31330

28.11.2018

Das Rechercheteam

Andreas Wetz
Projektleitung

Andreas Wetz mag Recherchen mit überraschenden Ergebnissen. Bei der Veröffentlichung halfen bisher „Kleine Zeitung“, „Kurier“ und „Die Presse“.

Mathias Dechant
Team Recherche

Mathias Dechant hat Rechtswissenschaften an der Universität Wien studiert. Danach Ausbildung zum Rechtsanwalt; Schwerpunkte in den Bereichen Zivilrecht, Corporate und M&A sowie IP. Er war seit den Anfängen des Studiums bis zuletzt in Wiener und Salzburger Wirtschaftskanzleien tätig.

Simone Egarter
Team Web-TV
Jane Hardy
Team TV
Ralph Janik
Team Recherche

Ralph Janik hat in Wien und Alcalá de Henares (Madrid) Rechtswissenschaften und Politikwissenschaft studiert. Danach Studium in internationalem Recht und Europarecht an der Universität Amsterdam. Beruflich unter anderem wissenschaftlicher Assistent an der Universität Amsterdam und an der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien.

Moritz Moser
Team Recherche
Hubertus J. Schwarz
Creative Director

Hubertus Schwarz ist seit 2007 in der Medienbranche tätig. Seine journalistische Laufbahn startete er beim ZDF-Auslandsstudio Südosteuropa. Über mehrere Stationen als Autor, unter anderem für den „Spiegel“ und „Die Zeit“ ging es 2015 zurück zum Fernsehen. Zuletzt war er bei ServusTV Redakteur für den „Talk im Hangar-7“.

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