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Bild: Peter Mayr
MAN TGL 8.18 vor dem österreichischen Parlament || Bild: Peter Mayr | Addendum
Für Haus und Frau in den Dschihad
5. Oktober 2017 Terrorismus Lesezeit 10 min
Oliver N. ist einer von 307 Österreichern, die in den Dschihad gezogen sind. Wie werden europäische Teenager zu Islamisten? Und wie sollen Länder wie Österreich mit radikalen Rückkehrern umgehen?

Es war einfach cool, Fotos mit Waffen aller Art zu machen“, erzählte Oliver N. dem österreichischen Verfassungsschutz nach seiner abenteuerlichen Rückkehr aus den Kampfgebieten in Syrien und im Irak. Andererseits erklärte er auch, er sei in die Kriegsgebiete gegangen, weil er von einem Häuschen mit Frau und Kind im Grünen geträumt habe.

Der heute 19-jährige Teenager war im Spätsommer 2014 von Wien aus in die Kampfgebiete des sogenannten „Islamischen Staats“ (IS) gereist, hatte sich dort einem Schnellkurs in Religion unterzogen, hatte dann – nach eigenen Angaben – im Kampf um Kobane als Sanitäter verwundete Dschihadisten vom Schlachtfeld gebracht, war in Raqqa (siehe Foto) auf den inzwischen getöteten Austro-Dschihadisten Firas Houidi getroffen und anschließend ebendort selbst von einer Fliegerbombe lebensgefährlich verletzt worden.

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Oliver N. (r.) über den Dächern Raqqas. Links mit Waffe: Der inzwischen getötete Wiener Firas Houidi.

Das – und der Anblick der zerfetzten Körper seiner Mitstreiter vom IS – dürfte ihn dazu veranlasst haben, wieder nach Österreich zurückzukehren. Hier wurde er anschließend zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt. Die aktive Teilnahme an Kampfhandlungen konnte Oliver N. – er wurde inzwischen aus der Haft entlassen – nicht nachgewiesen werden. Wie auch.

Aber wie werden Kinder, Jugendliche wie N. oder auch Erwachsene zu islamistischen Terroristen? Welche Rolle spielt die Religion, im konkreten Fall der Islam, dabei? Und: Ist das „heilbar“?

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Vom Straftäter zum Terroristen

Die für viele unbefriedigende Antwort scheint auf ein „Das kann man so nicht eindeutig sagen“ hinauszulaufen. Sieht man sich die Biografien der von Europa in den Dschihad gezogenen Personen an, stößt man auf die unterschiedlichsten Vorgeschichten; nicht nur auf streng religiös geprägte wie jene des vor einem Jahr nicht rechtskräftig zu 20 Jahren Haft verurteilten Salafistenpredigers Mirsad O.

Nach den Terroranschlägen von Paris (13. November 2015; 130 Tote) und Brüssel (22. März 2016; 35 Tote) wurde immer deutlicher: Eine ganze Reihe von Attentätern war vor ihrer Radikalisierung nur mäßig bis gar nicht religiös, hatte aber einen kriminellen Hintergrund.

Salah Abdeslam zum Beispiel. Er soll in Paris die Attentäter zum Stade de France gebracht und jenes Fahrzeug zumindest angemietet haben, das vor dem Musikclub Bataclan (89 Tote) von den Ermittlern gefunden wurde. Derzeit sitzt er in Frankreich in Untersuchungshaft.

Vor seinem Wandel zum Terroristen soll er sich als Kleinkrimineller im Drogenmilieu verdingt haben.

Auch mehrere der Attentäter von Brüssel haben (klein)kriminelle Vergangenheit. Unter ihnen sind Räuber, Autodiebe und Drogendealer.

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Kriminalität als Einflugschneise?

In Österreich geht man bei der Bewertung der Biografien von Terroristen und Foreign Fighters noch einen Schritt weiter. „Im Bereich Extremismus gibt es einen ganz klaren Zusammenhang zwischen organisierter Kriminalität und Terrorismus“, schlussfolgert der ehemalige Generaldirektor für die öffentliche Sicherheit, Konrad Kogler, aus den Erkenntnissen des Bundesamts für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (BVT). Kogler ist seit Anfang September Landespolizeidirektor in Niederösterreich.

Das Phänomen sei nicht nur im Ausland, sondern auch bei einer Reihe in Österreich festgenommener Dschihadisten zu beobachten. Dabei reiche die Bandbreite vom einfachen Ladendieb bis zum Waffenhändler. „Häufig“, so Kogler mit Blick auf den aktuellen, Mitte Juni veröffentlichten Staatsschutzbericht, „spielt der Zufall eine Rolle, ob diese Leute in der organisierten oder der Kleinkriminalität bleiben, oder sich radikalisieren und in die Terrorszene abgleiten.“

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Ein besonders bekannter „Abgleiter“ ist der ehemalige deutsche Gangster-Rapper Denis Cuspert. Er ist bis heute einer der prominentesten Vertreter der europäischen Foreign Fighter des IS. In schwierige Familienverhältnisse geboren, driftete er in die Kriminalität ab. Raubüberfälle, Gewaltverbrechen, Gefängnisaufenthalte und die – verhältnismäßige – Erfolglosigkeit als Musiker trieben ihn offenbar in eine Identitätskrise, in der ihm die Religion Halt gab. Nach einem Autounfall inklusive teilweisem Gedächtnisverlust bekam er schließlich Kontakt zur salafistischen Szene, und seine Radikalisierung nahm ihren Lauf.

Wie der Prozess der Radikalisierung bis hin zu einem Anschlag verläuft, ist unter Experten umstritten. Theorien gibt es mehrere. Der ehemalige Sicherheitsberater des Weißen Hauses und heutige Autor und Extremismusforscher Quintan Wiktorowicz entwickelte einen Ansatz, der von einem linearen Prozess ausgeht, der Stufe für Stufe zu Gewalttaten führt, und bei dem ebendiese Stufen nacheinander genommen werden müssen. Aufeinander aufbauend, Schritt für Schritt.

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Quintan Wiktorowiczs Stufen-Theorie

Quintan Wiktorowicz nennt seine vier aufeinanderfolgenden Stufen „cognitive opening“, „religious seeking“, „frame alignment“ und „socialization and joining“.

Frei übersetzt: Es beginnt mit der Willensbildung zur Auseinandersetzung mit der bis dato fremden Ideologie, darauf baut der Bedeutungsgewinn religiöser Inhalte im Alltag auf, es folgt die Akzeptanz der von der Gruppe vorgegebenen Ideen und Werte, und am Ende steht ein vertiefter Sozialisierungsprozess innerhalb der Ideologie.

Binnen Sekunden zum Dschihadisten?

Der Psychiater, Terrorismusforscher und ehemalige CIA-Offizier Marc Sageman hingegen ist der Meinung, dass Radikalisierung kein linearer Prozess ist. Für ihn wirken mehrere Faktoren, wie die Eigenwahrnehmung des Islam als Opfer des Westens, der sich – angeblich – in einem Krieg gegen diese Religion befindet, gleichzeitig auf den Betroffenen ein. Daher sei es für Familienmitglieder oder Behörden auch nicht möglich zu erkennen, wie weit fortgeschritten die Radikalisierung eines Gefährdeten tatsächlich ist.

Im Interview sagt Sageman, dass dieser „natürliche Prozess“ manchmal binnen Sekunden ablaufen könne, manchmal Monate brauche, und oft genug nie zu einem Ende komme.

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Im Fall von Oliver N. zeigt sich vor diesem Hintergrund deutlich, dass der Übertritt zum Islam allein noch nicht mit Radikalisierung gleichzusetzen ist. Der damals 16-jährige Austro-Dschihadist berichtete den österreichischen Antiterrorermittlern präzise davon, dass sein Entschluss, tatsächlich nach Syrien in die Kampfgebiete zu gehen, erst in den letzten zwei bis drei Wochen vor der Ausreise gereift sei, also vergleichsweise spontan und im Verborgenen.

Wohl auch auf Basis dieser Geschichte stellt der Direktor des Bundesamts für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung, Peter Gridling, fest, dass sich Verläufe von Radikalisierungen manchmal derart beschleunigen, dass neben den Behörden oft nicht einmal das direkte soziale Umfeld der Betroffenen erkennt, was sich da abspielt.

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Das Bildkonzept:

Für die Bebilderung unseres Projekts haben wir einen MAN TGL 8.18 12t Lastkraftwagen mit Kofferaufbau an prominenten Plätzen Österreichs festgehalten, da in letzter Zeit ähnliche Fahrzeugtypen als Waffen bei diversen Terroranschlägen in Europa verwendet wurden. Schließlich ist die Frage, die wir uns stellen: Müssen wir mit Terror leben lernen? Und zwar eben auch in Österreich.

Konversion im Rathauspark

Aber praktisch immer ist eine Radikalisierung eine ganz persönliche und individuelle Geschichte. So wie jene von Oliver N. In seinen Schilderungen gegenüber dem Verfassungsschutz nannte er für seine IS-Anhängerschaft Motive, die vor dem Hintergrund der Gräuel, mit denen die Terrororganisation in Verbindung gebracht wird, naiv, banal, bieder und spießig wirken. „In Wien wurde mir gesagt, dass ich dort (in Syrien und im Irak, Anmerkung der Redaktion) auch ohne zu kämpfen gut leben kann. Ich verstand darunter, dass ich ein Haus habe, eine Frau, und Geld bekomme. Hier wurde mir versprochen, dass man es sich aussuchen kann, ob man kämpft oder nicht.“ Weil es schließlich doch nicht ganz so kam, gab er später an, bei seiner Rekrutierung in die Irre geführt worden zu sein.

Da träumte also ein römisch-katholisch getaufter Teenager aus schwierigen Familienverhältnissen, der seit seinem fünften Lebensjahr in Heimen gelebt hatte, von Dingen, die sich viele Gleichaltrige mit klassisch-bürgerlichen Eltern genauso wünschen. Mittel der Wahl, um das ersehnte Ziel zu erreichen, waren für Oliver N. aber nicht die klassisch-bürgerlichen Tugenden Fleiß, Arbeit und Disziplin, sondern die Konversion zum Islam.

Besonders fromm, gab er an, sei er vorher nicht gewesen: „Ich führte das ganz normale Leben eines Teenagers, dazu gehörten Mädchen, Alkohol und Partys.“ Zwar habe er sich für den Islam „interessiert“, ein ernsthaft religiöser Muslim dürfte N. jedoch nie wirklich gewesen sein. Dazu passt auch sein schmuckloser Übertritt, der im Mai 2014 in einer Art Schnellsiedeverfahren nicht in einer Moschee, sondern im Wiener Rathauspark stattfand. Begleitet und bezeugt wurde die Zeremonie von vier jungen Männern, die teilweise im Kapuzenpullover erschienen. Über die Inhalte und den Ritus der Weltreligion, der er von nun an angehörte, informierte sich N. nach eigenen Angaben zunächst nur im Internet.

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Der Weg zurück

Obwohl einige ehemalige und vermeintlich geläuterte Dschihadisten wie Oliver N. angeben, dass sie wegen der Aussicht auf ein sorgenfreies Leben und nicht zur Verteidigung der Religion nach Syrien gegangen seien, ist Skepsis angebracht. Während des Dschihadistenlebens dieser Personen in Syrien sind nämlich nicht selten auch Äußerungen dokumentiert, die sehr wohl auf weltanschauliche Motive und eine extremistische Auslegung des Islam hindeuten.

Als sich Oliver N. noch nicht im kalten Kunstlicht der Verhörräume den Fragen des Verfassungsschutzes stellen musste, sondern in Freiheit und über den Dächern Raqqas bei strahlendem Sonnenschein mit Feuerwaffen posierte, hörten sich seine Motive ganz anders an. Unter dem Kampfnamen Abu Muktail Al Almani posaunte er in sozialen Netzwerken seine Sicht der Dinge in die digitale Welt hinaus: „In sha Allah abgesehen Davon ich bin in jihad um zu kämpfen nicht heiraten.“ (sic!)

Auf ein Posting, in dem er von einem Dritten nach seiner Meinung zur religiösen Minderheit der Jesiden gefragt wurde, antwortete er: „aber das messer geort mir hahahahhaha und ja yeziden diese teufelsanbeter werden bidnillah asugelsocht.“ (sic!)

Schwer verletzt und in Untersuchungshaft rechtfertigte er die Einträge damit, dass sie womöglich von einem deutschen Dschihadisten mit Kampfnamen Abu Usama stammen könnten, der Zugang zu seinem Account gehabt habe.

Während der Weg in die radikale Welt der Dschihadisten nicht selten sehr kurz und direkt ist, kann jener zurück in die Normalität beschwerlich und langwierig sein. Der Prozess nennt sich Deradikalisierung und gilt in vielen europäischen Ländern als Mittel der Wahl, um als Staat entweder präventiv tätig zu werden, oder um Problemfälle im Nachhinein zu entschärfen. Auch Oliver N. musste sich einem vom Gericht auferlegten Programm unterziehen. Ob, und wenn ja, wie diese Programme wirken, das wird nun immer öfter auch kritisch diskutiert. Dabei sind die Maßnahmen hier in Österreich noch vergleichsweise unumstritten.

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Kritik an Deradikalisierung

In Frankreich hingegen veröffentlichten die beiden Senatorinnen Esther Benbassa (Grüne) und Catherine Troendlé (konservative UMP) im Frühling 2017 einen äußerst kritischen Bericht dazu. Weder Sondergefängnisse für heimgekehrte Dschihadisten noch betreute Wohngemeinschaften für Radikalisierte und begleitende Sozialarbeit für Gefährdete würden funktionieren. Vielmehr habe sich durch die vielen, Millionen Euro schweren Förderungen des Staates ein regelrechtes Deradikalisierungsgeschäft entwickelt, in dem Vereine tätig seien, die überhaupt keine Ahnung vom Thema hätten.

Oder ihren Klienten, wie es in der Branche heißt, nur die Hände halten und die dunklen Teile der Lebensgeschichte auf eine schlimme Kindheit oder gar psychische Erkrankungen zurückführen. Das aber, sagt Terrorismusforscher Marc Sageman, sei falsch. Psychische Krankheiten oder schwierige Lebensgeschichten sind seiner Meinung nach nicht der Grund für diese Karrieren. Es seien die politischen Dinge, über die man mit ihnen sprechen müsse. Nur hätten das einige Staaten in Europa noch nicht verstanden.

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Aber was tun mit Personen, die ihr extremistisches Umfeld von sich aus verlassen möchten, es aber aus unterschiedlichsten Gründen alleine nicht schaffen? Mit sogenannten Aussteigerprogrammen hat man im Ausland schon Erfahrungen gemacht. Auf dieser Basis soll nun auch in Österreich ein entsprechendes Projekt starten.

Seit einem Jahr laufen im Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (BVT) die Vorarbeiten dazu. Dabei sieht sich der Staatsschutz jedoch nur als Antreiber für das Projekt, das derzeit in der Startphase steckt. Unmittelbar umgesetzt wird es von anderen, denn: Im Zuge der Vorbereitung holten die Beamten des BVT-Referats für Prävention vor allem die Erfahrungen ein, die Kollegen in Frankreich, Dänemark, den Niederlanden und Deutschland mit vergleichbaren Programmen gemacht hatten. Eine zentrale Erkenntnis ist, dass die Zielgruppe staatliche Organisationen – insbesondere Sicherheitskräfte wie die Polizei – als Träger nicht ernst nimmt. Präziser: Sie misstraut ihnen zutiefst.

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Müssen wir mit Terrorismus leben lernen?

Die wichtigsten Erkenntnisse: 

  • Es gibt bis heute keine einheitliche Terrorismusdefinition
  • Der „neue“ Terror ist brutaler als der „alte“ und zielt vor allem auf die Zivilbevölkerung
  • Der Westen hat mit seinen militärischen Interventionen viele Fehler gemacht
  • Der Staatsschutz glaubt ohne Bundestrojaner blind zu sein
  • Wien kann von Tel Aviv lernen

Alle Artikel zum Projekt Terrorismus

„Echter Bedarf“ an Aussteigerprogramm

Eine zentrale Rolle im direkten Kontakt mit den Ausstiegswilligen werden deshalb auch dem Bewährungshilfeverein „Neustart“ und der „Beratungsstelle Extremismus“ zukommen. Beide Vereine sind genau dort tätig, wo man sich Erstkontakte mit potenziellen Klienten erhofft. „Neustart“ hat guten Zugang zu (ehemaligen) Häftlingen, die Telefonhotline der „Beratungsstelle Extremismus“ war schon bisher ein Kanal, über den entsprechende Anfragen einlangten.

Voraussetzung für die Teilnahme ausstiegsbereiter islamistischer Extremisten ist absolute Freiwilligkeit. Das Projekt wurde ausdrücklich nicht als Zeugenschutzprogramm konzipiert. Für den Zeitraum der ersten vier Jahre rechnet allein das Innenministerium mit Kosten in der Höhe eines hohen sechsstelligen Euro-Betrags. „Gerade zu Beginn gehen wir von einem echten Bedarf in der Szene aus“, sagt ein unmittelbar Involvierter. Zusätzliche Mittel sollen aus Justiz-, Sozial-, Unterrichts- und Familienministerium kommen. Funktioniert das Modell, soll es anschließend auch auf andere Formen des weltanschaulichen Extremismus ausgedehnt werden.

Oliver N. schaffte den „Ausstieg“ auf die harte Tour. Einen Beitrag zu seiner Läuterung haben offenbar auch die lebensgefährlichen Verletzungen geleistet, die er sich bei einem US-Luftangriff auf Raqqa  zugezogen hat. Er wird sein Leben lang Kriegsinvalide bleiben, hat gelernt, dass der Dschihad, von dem er träumte, kein harmloser Jugendtraum vom eigenen Haus mit Frau und Wohlstand war, sondern blutiger Ernst auf dem Schlachtfeld. Derzeit tourt N. mit den Spezialisten des Vereins für Deradikalisierung, DERAD, im Rahmen von Workshops durchs Land und erzählt seine Geschichte. Sie soll andere davon abhalten, sich den gleichen falschen Träumen hinzugeben. 

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