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Drei Todesfälle und ein Problem

Der perfekte Mord ist immer der nicht erkannte. Und der Staat macht es Tätern immer leichter, ungeschoren davon zu kommen.

Mindestens jeder zweite Mord wird übersehen, sagt der renommierte deutsche Gerichtsmediziner Bernd Brinkmann. Wir haben mehrere Fälle gefunden, in denen Tötungsdelikte fast nicht entdeckt wurden: In der Steiermark erwürgte ein Mann mutmaßlich seinen Vater, der Totenbeschauarzt ging zunächst von einem natürlichen Tod aus. In Tirol mussten die Eltern den Mord an ihrem Sohn nahezu im Alleingang aufklären, weil die Polizei fälschlicherweise von einem Unfalltod ausging. Und wiederum in der Steiermark befanden Ermittler trotz zahlreicher Indizien, die dagegensprechen, dass sich ein Mann erschossen haben soll – erst fünf Jahre nach seinem Tod wird nun wegen Mordes ermittelt. 

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Top Kommentar

08.07.2019

Das Rechercheteam

Thomas Trescher

Thomas Trescher hat Publizistik und Politikwissenschaft in Wien studiert; war Chef vom Dienst beim Monatsmagazin Datum und stellvertretender Chefredakteur bei kurier.at. Außerdem hat er unter anderem für Geo, Die Zeit, Terra Mater und Falstaff geschrieben.

Johannes Perterer
Teodoru Badiu
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Das Rechercheteam

Thomas Trescher

Thomas Trescher hat Publizistik und Politikwissenschaft in Wien studiert; war Chef vom Dienst beim Monatsmagazin Datum und stellvertretender Chefredakteur bei kurier.at. Außerdem hat er unter anderem für Geo, Die Zeit, Terra Mater und Falstaff geschrieben.

Johannes Perterer
Teodoru Badiu
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Folgende Artikel gehören zum Projekt 092 Unentdeckte Morde

092_01 Gelesen

Leichen im Keller: Warum der Staat so viele Morde übersieht

092_02 Gelesen

Drei Todesfälle und ein Problem

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