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Handel mit der Sicherheit – der Kampf gegen Terror als Geschäftsmodell
10. September 2018 Waffen 5 min
Die Aussteller auf der größten internationalen Rüstungsmesse, der Eurosatory in Paris, schreiben das Thema Sicherheit und Schutz groß auf ihre Werbe-Fahnen. Konzentrierte sich der Markt früher auf Militärs, so vermarkten sich Rüstungsunternehmen heute zunehmend als Sicherheitsanbieter.

Der Umsatz der 100 größten Rüstungsunternehmen der Welt mit Waffen und militärischen Dienstleistungen betrug im Jahr 2017 374,8 Milliarden Dollar, davon gingen 77 Milliarden auf Verkäufe in Westeuropa zurück. Die Nachfrage nach Rüstungsgütern nimmt weltweit wieder zu, so stark wie seit dem Ende des Kalten Krieges nicht mehr.

Das liegt einerseits daran, dass mehrere Staaten ihr Militär mit neuen Waffensystemen modernisiert haben, und andererseits an anhaltenden politischen Spannungen. Je mehr internationale Konflikte es gibt und je größer die Angst vor dem Terror ist, umso mehr Waffen und militärische Dienstleistungen werden verkauft. Attentate wie jenes auf die Redaktion von Charlie Hebdo, auf dem Weihnachtsmarkt in Berlin oder auf der Uferpromenade in Nizza haben dazu beigetragen, dass die Angst vor Anschlägen zunimmt.

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Die Aussteller auf der größten internationalen Rüstungsmesse, der Eurosatory in Paris, schreiben das Thema Sicherheit und Schutz groß auf ihre Werbe-Fahnen. Konzentrierte sich der Markt früher auf Militärs, so vermarkten sich Rüstungsunternehmen heute zunehmend als Sicherheitsanbieter. Das Business mit Waffen und Verteidigung scheint hier clean und transparent.

Der Handel mit Produkten, die in Krisen- und Ausnahmesituationen eingesetzt werden, wirkt auf der Eurosatory für den Laien nicht wie ein notwendiges Übel, es scheint fast so, als hätte man hier nur am Rande mit Kriegsgerät zu tun. Die Messe richtet sich mittlerweile an ein breites Fachpublikum, dem mehr als 1.700 Aussteller ihr Bestes präsentieren – vom vergoldeten Sturmgewehr über das Virtual-Reality-Schießtraining bis zur Panzerfaust.

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Waffen dienen aber nicht nur der Verteidigung, sie landen unter anderem auch bei terroristischen Gruppen. Käuferstaaten von Rüstung verpflichten sich zwar dazu, ihre Einkäufe nicht weiterzuhandeln, doch die Kontrolle der Staaten ist diesbezüglich eher lückenhaft. 

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